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==Geschichte==
==Geschichte==
Die Gründung des Unternehmens geht auf [[Casjen Behrends Freese]], den Vater der Gebrüder [[Carl Freese|Carl]] und [[Johann Freese (Schlosser)|Johann Freese]], zurück, der von 1871 bis 1899 eine Schmiede an der [[Westerstraße 10]] betrieb. Das Gebäude wurde 1903 verkauft und die Söhne errichteten ein Jahr später an der gegenüberliegenden [[Westerstraße 85]] ein stattliches Wohn- und Geschäftshaus mit einliegenden Werkstätten.
Die Gründung des Unternehmens geht auf [[Casjen Behrends Freese]], den Vater der Gebrüder [[Carl Freese|Carl]] und [[Johann Freese (Schlosser)|Johann Freese]], zurück, der von 1871 bis 1899 eine Schmiede an der [[Westerstraße 10]] betrieb. Das Gebäude wurde 1903 verkauft, die Söhne errichteten ein Jahr später an der gegenüberliegenden [[Westerstraße 85]] ein stattliches Wohn- und Geschäftshaus mit einliegenden Werkstätten.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 208</ref> Heute befinden sich dort vor allem Arztpraxen.
 
Sowohl Carl als auch Johann hatten das Handwerk des Schlossers und Schmieds im väterlichen Betrieb erlernt, letzterer war zusätzlich als Hufbeschlagsschmied ausgebildet. So war Johann vor allem für den alltäglichen Betrieb zuständig, während sich Carl den Neuerungen des aufkommenden Maschinenzeitalters widmete. Zunächst beschränkte sich sein Wirken vor allem auf den Vertrieb von Nähmaschinen sowie Fahrradaufbauten und -erweiterungen.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 209</ref> Das Fahrrad in seiner heutigen Form war erst wenige Jahre zuvor entwickelt worden.
 
Um den Bekanntheitsgrad des von ihm als hochinteressant angesehenen Fahrrads zu steigern, nahm Carl an zahlreichen Radrennen frei und gründete einen Radfahrverein namens ''Fresena''. Mit einem selbstgebauten Rennrad fuhr er in jeder Mittagspause vom Betriebssitz zur [[Mole Norddeich]], die erst wenige Jahre zuvor fertiggestellt wurde und erntete dabei viele interessierte Blicke. Ein von ihm konzipiertes Hochrad mit variabler Befestigungsmöglichkeit der Tretkurbel befindet sich heute im [[Heimat- und Teemuseum]]. Trotz guter Umsätze und dem Erwerb national und ausländischer Patente stellte man die Fahrradproduktion 1911 ein.<ref name=":0" />


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==