Norder Lichtspiele: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach dem Tode von Karl ließ seine Witwe im Jahre 1939 den nicht mehr zeitgemäßen Saal abreißen und mit Hilfe der inzwischen verstaatlichten ''Universum Film AG'' (UFA) einen Neubau mit 600 Sitzplätzen errichten. Nach einer kurzen Zwangspause nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] konnte der Filmbetrieb wieder aufgenommen werden. Ähnlich wie in anderen Städten führte der Brennstoffmangel der Nachkriegszeit zu erheblichen Schwierigkeiten, sodass die Zuschauer außer Geld für die Eintrittskarte auch Brennmaterial mitbringen mussten.<ref name=":1" /> | Nach dem Tode von Karl ließ seine Witwe im Jahre 1939 den nicht mehr zeitgemäßen Saal abreißen und mit Hilfe der inzwischen verstaatlichten ''Universum Film AG'' (UFA) einen Neubau mit 600 Sitzplätzen errichten. Nach einer kurzen Zwangspause nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] konnte der Filmbetrieb wieder aufgenommen werden. Ähnlich wie in anderen Städten führte der Brennstoffmangel der Nachkriegszeit zu erheblichen Schwierigkeiten, sodass die Zuschauer außer Geld für die Eintrittskarte auch Brennmaterial mitbringen mussten.<ref name=":1" /> | ||
In den 1960er Jahren gingen die Zuschauerzahlen stark zurück, was wohl vor allem mit der stärker werdenden Verbreitung privater Fernsehgeräte zusammenhing. Am 9. September 1963 fand in den ''Norder Lichtspielen'' die letzte Filmvorführung statt. Ella Zicke und ihr Sohn Otto verkauften den Saal an die Firma [[Doornkaat]], die diesen als Lagerraum nutze. 1985 kauften die Eigentümer des auf dem vorderen Grundstücksteil befindlichen Hotels und Restaurants Reichshof Franke den ehemaligen Kinosaal auf und bauten ihn zum Veranstaltungssaal mit Bühne aus. Auch der Kronleuchter, der zuvor im Kino hing, kehrte wieder an seinen alten Platz zurück. Der Saal ist heutzutage äußerlich sowie innerlich als ehemaliges Lichtspieltheater erkennbar.<ref name=":1" /> | In den 1960er Jahren gingen die Zuschauerzahlen stark zurück, was wohl vor allem mit der stärker werdenden Verbreitung privater Fernsehgeräte zusammenhing. Am 9. September 1963 fand in den ''Norder Lichtspielen'' die letzte Filmvorführung statt. Ella Zicke und ihr Sohn Otto verkauften den Saal an die Firma [[Doornkaat]], die diesen als Lagerraum nutze.<ref name=":1" /> 1984/1985 kauften die Eigentümer des auf dem vorderen Grundstücksteil befindlichen Hotels und Restaurants Reichshof Franke den ehemaligen Kinosaal auf und bauten ihn zum Veranstaltungssaal mit Bühne aus. Auch der Kronleuchter, der zuvor im Kino hing, kehrte wieder an seinen alten Platz zurück. Der Saal ist heutzutage äußerlich sowie innerlich als ehemaliges Lichtspieltheater erkennbar.<ref name=":1" /><ref name=":2">[https://www.reichshof-norden.de/ Geschichte des Reichshof auf der hoteleigenen Seite], abgerufen am 7. April 2021</ref> | ||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||