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'''Heinrich Siwek''' (* 7. September 1902 unbekannt; † 7. April 1960 in Norden)<ref>[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/29037/Heinrich-Siwek--Norden-neuer+Friedhof Grabstein des Heinrich Siwek] auf Grabsteine Ostfriesland, abgerufen am 17. Juni 2021</ref> war ein Norder Fleischermeister. Er erwarb nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] das [[Centralkaufhaus]] und richtete hier eine Fleischerei ein. Teile des Gebäudes vermietete er an eine Möbelhandlung.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 184</ref> In Anbetracht der Tatsache, dass Siweks Wohnort mit [[Tidofeld]] angegeben wird und in Berücksichtigung seines für Ostfriesland eher untypischen Namens ist zu vermuten, dass er aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten stammt und nach dem Krieg eine Bleibe im [[Vertriebenenlager Tidofeld]] fand.
'''Heinrich Siwek''' (* 7. September 1902 in Breslau; † 7. April 1960 in Norden)<ref>[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/29037/Heinrich-Siwek--Norden-neuer+Friedhof Grabstein des Heinrich Siwek] auf Grabsteine Ostfriesland, abgerufen am 17. Juni 2021</ref><ref>50 Jahre Tidofeld. 1946 - 1996</ref> war ein aus Breslau (heute Polen) stammender Fleischermeister, der nach der Vertreibung der Deutschen aus den Gebieten östlich der Neiße ein neues Zuhause im [[Vertriebenenlager Tidofeld]] fand. Hier stellte er den (offensichtlich vergeblichen) Antrag auf Errichtung eines Schlachthofs. Daraufhin erwarb er das [[Centralkaufhaus]] in der Norder Innenstadt und vermiete Teile des Gebäudes an eine Möbelhandlung.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 184</ref>


==Einzelnachweise==
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