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Im Jahre 1747 wird das Haus, in dem sich eine Brauerei befand, für die Kaufsumme von 1375 zzgl. 179 Gulden für Nebenkosten von [[Berendt Janssen]] gekauft.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 194</ref> Neben dem Brauereibetrieb scheint auch die Landwirtschaft eine wichtige Rolle für das Gebäude gehabt zu haben. Neben Ländereien in [[Westermarsch]], [[Lintel]], [[Im Spiet]] und [[Im Thuner]] gehörten auch jene in [[Vierzig Diemat]] zum Anwesen. Letztere wurden jedoch wahrscheinlich nur gepachtet, wahrscheinlich von den [[Cirksena]]. Unklar ist, ob die Ländereien, auf denen wohl Weizen angebaut wurde, selbst bewirtschaftet wurden oder anderweitig bestellt worden sind.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 195</ref>
Im Jahre 1747 wird das Haus, in dem sich eine Brauerei befand, für die Kaufsumme von 1375 zzgl. 179 Gulden für Nebenkosten von [[Berendt Janssen]] gekauft.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 194</ref> Neben dem Brauereibetrieb scheint auch die Landwirtschaft eine wichtige Rolle für das Gebäude gehabt zu haben. Neben Ländereien in [[Westermarsch]], [[Lintel]], [[Im Spiet]] und [[Im Thuner]] gehörten auch jene in [[Vierzig Diemat]] zum Anwesen. Letztere wurden jedoch wahrscheinlich nur gepachtet, wahrscheinlich von den [[Cirksena]]. Unklar ist, ob die Ländereien, auf denen wohl Weizen angebaut wurde, selbst bewirtschaftet wurden oder anderweitig bestellt worden sind.<ref name=":1">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 195</ref>


1804 verkaufte Janssen Grund und Boden an seine beiden Söhne [[Roolf Janssen Berends Brau]] und [[Gerd Brau|Gerd B. Brau]]. Sowohl Janssen als auch seine Söhne hatten den Namen ''Brau'' für ihre Berufsbezeichnung als weiteren Nachnamen angenommen. Nach dem Tode von Roolf Brau im Jahre 1813 übernahm seine einzige Tochter [[Antje Roolfs Brau]] mit ihrem Mann [[Hayung Itzen Damm]] aus der [[Westermarsch]] das Haus und den damit verbundenen Betrieb.<ref name=":1" /> Zwischenzeitlich war aus der Brauerei eine Brennerei geworden.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 196</ref>
1804 verkaufte Janssen Grund und Boden an seine beiden Söhne [[Roolf Janssen Berends Brau]] und [[Gerd Brau|Gerd B. Brau]]. Sowohl Janssen als auch seine Söhne hatten den Namen ''Brau'' für ihre Berufsbezeichnung als weiteren Nachnamen angenommen. Nach dem Tode von Roolf Brau im Jahre 1813 übernahm seine einzige Tochter [[Antje Roolfs Brau]] mit ihrem Mann [[Hayung Itzen Damm]] aus der [[Westermarsch]] das Haus und den damit verbundenen Betrieb.<ref name=":1" /> Zwischenzeitlich war aus der Brauerei eine Brennerei geworden. Der Hof von Damm in der Westermarsch, der gut 75,5 [[Diemat]] umfasste, wurde bis 1855 von Norden aus bewirtschaftet.<ref name=":2">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 196</ref>
 
In den 1840er Jahren wurde der als Brau- bzw. Brennhaus genutzte Teil des Anwesens abgebrochen, sodass sich der Betrieb auf die Landwirtschaft beschränkte. Dieser wurde nach dem Tode von Damm im Jahre 1851 noch bis 1876 weiter. 1896 übernahm ein Herr Kaufmann Haus und Grund, woraus sich der letzte bekannte Name erklärt.<ref name=":2" /> Mit dem Bau des EWE-Servicepunktes wurde das Kaufmannsche Haus abgebrochen. Der Baubeginn kann auf die Zeit zwischen 1954 und 1975 eingegrenzt werden.<ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0271166.jpg)</ref><ref>Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0270545.jpg)</ref>


== Beschreibung ==
== Beschreibung ==