Vossenhus: Unterschied zwischen den Versionen
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Im Jahre 1870 verkaufte die Familie Voss das Anwesen an [[Carl Garbe]], der es 1875 wiederum an den Konditormeister [[Thomas Jodokus Heddinga]] weiterveräußert und stattdessen den [[Hotel Reichshof|Reichshof]] übernimmt.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 128</ref> Heddinga erweiterte sein Geschäft zunächst um eine kleinere Abteilung zur Bonbon-, Schokoladen- und Marzipanherstellung. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung wurde diese Abteilung bald erheblich ausgebaut und man begann mit einer umfangreichen Schokoladenproduktion, das Unternehmen war bekannt als [[Schokoladenmanufaktur Heddinga]]. Unter Heddingas Sohn und dessen Onkel erreichte das Unternehmen seine Blütezeit. In der Saison, zu Weihnachten und zu Ostern, arbeiten hier rund 130 Männer, Frauen und Kinder. Die Erzeugnisse waren nicht nur in Norden, sondern auch in Ostfriesland und darüber hinaus bekannt. Das Unternehmen existierte bis 1934.<ref name=":1" /> | Im Jahre 1870 verkaufte die Familie Voss das Anwesen an [[Carl Garbe]], der es 1875 wiederum an den Konditormeister [[Thomas Jodokus Heddinga]] weiterveräußert und stattdessen den [[Hotel Reichshof|Reichshof]] übernimmt.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 128</ref> Heddinga erweiterte sein Geschäft zunächst um eine kleinere Abteilung zur Bonbon-, Schokoladen- und Marzipanherstellung. Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung wurde diese Abteilung bald erheblich ausgebaut und man begann mit einer umfangreichen Schokoladenproduktion, das Unternehmen war bekannt als [[Schokoladenmanufaktur Heddinga]]. Unter Heddingas Sohn und dessen Onkel erreichte das Unternehmen seine Blütezeit. In der Saison, zu Weihnachten und zu Ostern, arbeiten hier rund 130 Männer, Frauen und Kinder. Die Erzeugnisse waren nicht nur in Norden, sondern auch in Ostfriesland und darüber hinaus bekannt. Das Unternehmen existierte bis 1934.<ref name=":1" /> | ||
Anschließend war das Gebäude bis 1972 Sitz | Anschließend war das Gebäude bis 1972 Sitz des ''Landhandels Mennenga & Poppinga''. Danach war das Gebäude derart heruntergekommen, dass im Jahre 1974 im Zuge der [[Altstadtsanierung]] der Abriss drohte. Nur der Initiative engagierter Bürger ist es zu verdanken, dass das Haus gerettet werden konnte. Sie führten wichtige Maßnahmen zur Sicherung des Gebäudes durch. Die Stadt Norden ließ es schließlich von 1980 bis Dezember 1982 durch das Architekturbüro von Oppeln aus dem benachbarten Berum zur Stadtbibliothek umbauen, die dort seit 1983 ihren Sitz hat.<ref name=":0" /> | ||
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