Ostfriesischer Kurier: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Während der Inflation der 1920er Jahre kostete die Zeitung vorübergehend 500 Milliarden (!) Reichsmark, bevor im Dezember 1923 wieder die Normalität einkehrte und sie dann wieder 65 Pfennig kostete.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 116</ref>
Während der Inflation der 1920er Jahre kostete die Zeitung vorübergehend 500 Milliarden (!) Reichsmark, bevor im Dezember 1923 wieder die Normalität einkehrte und sie dann wieder 65 Pfennig kostete.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 116</ref>


Abgesehen von einer kurzen Unterbrechung in den Jahren 1945 bis 1949 erschien der Kurier seit seiner Gründung ununterbrochen, wenngleich die Absatzzahlen infolge der Veränderung der Medienlandschaft stetig sinken.<ref>[https://ostfriesischer-kurier.de/ Internetseite des Soltau Kurier Norden], abgerufen am 23. März 2021</ref>
Abgesehen von einer kurzen Unterbrechung in den Jahren 1945 bis 1949 (am 10. Mai 1945 von der britischen Militärregierung verboten) erschien der Kurier seit seiner Gründung ununterbrochen, wenngleich die Absatzzahlen infolge der Veränderung der Medienlandschaft stetig sinken.<ref>[https://ostfriesischer-kurier.de/ Internetseite des Soltau Kurier Norden], abgerufen am 23. März 2021</ref><ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 245</ref> Anstelle des Kuriers erschien ab dem 8. Januar 1946 zweimal wöchentlich das [[Norder Wochenblatt]].<ref name=":0" />


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Version vom 13. Juli 2021, 14:00 Uhr

Der Ostfriesische Kurier (auch: Kurier; kurz: OK) ist die traditionelle Tageszeitung des Altkreises Norden. Sie erscheint von Montag bis Samstag im sogenannten "Berliner Format".

Geschichte

Der Soltau Kurier Norden wurde 1861 von Diedrich Gerhard Soltau in Norden als redaktionell konservativ geprägte Tageszeitung (Ostfriesischer Courier; Schreibweise bis 1914) gegründet.[1] Am 2. Juli 1867 wurde die erste Ausgabe des Kuriers herausgebracht. Der (erste) Unternehmenssitz befand sich im Gräflichen Haus, später im Elefantenhaus und seit den 1980er Jahren im Gewerbegebiet Leegemoor.

Während der Inflation der 1920er Jahre kostete die Zeitung vorübergehend 500 Milliarden (!) Reichsmark, bevor im Dezember 1923 wieder die Normalität einkehrte und sie dann wieder 65 Pfennig kostete.[2]

Abgesehen von einer kurzen Unterbrechung in den Jahren 1945 bis 1949 (am 10. Mai 1945 von der britischen Militärregierung verboten) erschien der Kurier seit seiner Gründung ununterbrochen, wenngleich die Absatzzahlen infolge der Veränderung der Medienlandschaft stetig sinken.[3][4] Anstelle des Kuriers erschien ab dem 8. Januar 1946 zweimal wöchentlich das Norder Wochenblatt.[4]

Einzelnachweise

  1. Basse-Soltau, Ursula (2007): Biographie des Diedrich Gerhard Soltau, veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft
  2. Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 116
  3. Internetseite des Soltau Kurier Norden, abgerufen am 23. März 2021
  4. 4,0 4,1 Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 245

Siehe auch