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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Im Wesentlichen stammen die ersten Mennoniten von niederländischen Glaubensflüchtlingen ab, die im Zuge der Reformation ab 1531 zunehmender Verfolgung in ihrem Heimatland ausgesetzt waren und in Norden zumindest geduldet wurden. Dies änderte sich lange Zeit nicht, doch 1645, während der Regierungszeit von [[Enno Ludwig Cirksena]] näherten sich die Mennoniten dem Landesherren an. Sie baten offiziell um Schutz und zahlten freiwillig eine Art Schutzgeld. 1657 sollen sie ihm gar den [[Hof Breepott]] in [[Ostermarsch]] vermacht haben.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 70</ref>
Die heutige Gemeinde erwuchs aus einem Zusammenschluss mit der ''Waterländer-'' und der ''Ukowallisten-Gemeinde'' zur ''Vereinigten Mennoniten-Gemeinde''.<ref name=":0">Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 81</ref> Damit gehören sie neben den [[Ludgerigemeinde Norden|Norder Ludgerigemeinde]] und der [[Reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden|reformierten Gemeinde]] zu den ältesten evangelischen Gemeinden der Stadt und neben Emden und Leer gar zu den ältesten Mennonitengemeinden in Deutschland. Zugleich ist sie mit deutlicher weniger als 50 Mitgliedern die mit Abstand kleinste christliche Gemeinde, die zudem bundesweit verstreut wohnen. Mit den Gemeinden Emden, Leer-Oldenburg und Gronau bildet sie einen Zweckverband, der für die Finanzierung des gemeinsamen Pastors Sorge trägt. Daneben hat sich inzwischen eine Mennonitische Brüdergemeinde gebildet, die die Kirche ebenfalls nutzt. Gottesdienste finden an jedem Sonntag statt, einige davon – speziell für russlanddeutsche Gemeindemitglieder – in russischer Sprache.<ref>[https://www.mennoniten.de/gemeinden/vereinigung/norden/ Vorstellung der Norder Mennonitengemeinde], abgerufen am 23. März 2021</ref>
Die heutige Gemeinde erwuchs aus einem Zusammenschluss mit der ''Waterländer-'' und der ''Ukowallisten-Gemeinde'' zur ''Vereinigten Mennoniten-Gemeinde''.<ref name=":0">Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 81</ref> Damit gehören sie neben den [[Ludgerigemeinde Norden|Norder Ludgerigemeinde]] und der [[Reformierte Gemeinde Lütetsburg-Norden|reformierten Gemeinde]] zu den ältesten evangelischen Gemeinden der Stadt und neben Emden und Leer gar zu den ältesten Mennonitengemeinden in Deutschland. Zugleich ist sie mit deutlicher weniger als 50 Mitgliedern die mit Abstand kleinste christliche Gemeinde, die zudem bundesweit verstreut wohnen. Mit den Gemeinden Emden, Leer-Oldenburg und Gronau bildet sie einen Zweckverband, der für die Finanzierung des gemeinsamen Pastors Sorge trägt. Daneben hat sich inzwischen eine Mennonitische Brüdergemeinde gebildet, die die Kirche ebenfalls nutzt. Gottesdienste finden an jedem Sonntag statt, einige davon – speziell für russlanddeutsche Gemeindemitglieder – in russischer Sprache.<ref>[https://www.mennoniten.de/gemeinden/vereinigung/norden/ Vorstellung der Norder Mennonitengemeinde], abgerufen am 23. März 2021</ref>