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==Insel Leypolder==
==Insel Leypolder==
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Als '''Insel Leypolder''' (auch "Leypolder Insel" bzw. "Insel Leypolder") bezeichnet man heute eine etwa 50 Hektar große, im Sammelbecken des [[Leybuchtsiel|Leybuchtsiels]] gelegene, Insel.<ref>Janssen, Theodor (1992): Die Leybucht, Natur- und Küstenschutz - eine Dokumentation, Norden, S. 15</ref> Ursprünglich wurde der 600 Hektar große, neu eingedeichte [[Leypolder]], durch den ein Großteil des heutigen [[Neuwesteel]] entstand, so genannt. Die Insel wurde vermutlich angelegt, um den Wasserstrom vor dem Siel besser regulieren zu können.
Als '''Insel Leypolder''' (auch: ''Leypolder Insel'') bezeichnet man eine etwa 50 Hektar große, im Sammelbecken des [[Leybuchtsiel|Leybuchtsiels]] gelegene Insel.


Als Landschaftsschutzgebiet steht die etwa 2,48 qm große Insel seit dem 18. Dezember 2012 unter einem besonderen Schutz. An den Uferrandbereichen gibt es größere, zum Teil zusammenhängenden Schilfröhrichtzonen. Das übrige Gebiet umfasst unmittelbar angrenzende landwirtschaftliche Nutzflächen, die von einem Geflecht unterschiedlicher Entwässerungsgräben durchzogen sind. Das Gebiet gilt als Wertvolles Brut-, Rast- und Nahrungsbiotop von Wasservögeln und Lemikolen sowie als Vernetzungselement zum Lebensraum Leybucht.<ref>[https://krummhoern.de/uploads/live/bekanntmachungen/dokumente/456/1996_03_landschaftsrahmenplan_entwurf.pdf Landkreis Aurich (1996): Landschaftsrahmenplan vom 1. März 1996]</ref>
== Geschichte ==
Ursprünglich wurde der 600 Hektar große, neu eingedeichte [[Leypolder]], durch den ein Großteil des heutigen [[Neuwesteel]] entstand, so genannt. Der Name ''Insel Leypolder'' kam erst später auf.
 
Die etwa 50 Hektar große Insel ist keinesfalls natürlichen Ursprung.<ref>Janssen, Theodor (1992): Die Leybucht, Natur- und Küstenschutz - eine Dokumentation, Norden, S. 15</ref> Das [[Norder Tief]] verlief vor dem [[Leybuchtsiel]] im Bogen, sodass bei dessen Bau ein gerader Arm in das Tief gebaggert wurde, um Schiffen die umständliche Fahrt im kurvigeren Arm nördlich der nun entstandenen Insel zu ersparen und den Wasserlauf zu begünstigen.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 62</ref><ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 77</ref> Auf der Karte rechts ist der künstlich geschaffene, gerade Verlauf gut erkennbar, der um 1931 entstand.<ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 63</ref>
 
Als Teil des [[Landschaftsschutzgebiet Neuwesteel|Landschaftsschutzgebiets Neuwesteel]] steht die Insel heute unter einem besonderen Schutz.<ref>[https://krummhoern.de/uploads/live/bekanntmachungen/dokumente/456/1996_03_landschaftsrahmenplan_entwurf.pdf Landkreis Aurich (1996): Landschaftsrahmenplan vom 1. März 1996]</ref>


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==