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'''Friedrich Hayen von Wicht''' (* um 1505; † 2. September 1559 in Norden)<ref>[http://familie-herlyn.de/webtrees/individual.php?pid=I15122&ged=familie_herlyn.ged Stammbaum der Familie Herlyn], abgerufen am 13. April 2021</ref> war um 1529 [[Liste der Bürgermeister der Stadt Norden|Bürgermeister der Stadt Norden]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden - Handel und Wandel, Norden</ref>
'''Friedrich Hayen von Wicht''' (* um 1505; † 2. September 1559 in Norden)<ref>[http://familie-herlyn.de/webtrees/individual.php?pid=I15122&ged=familie_herlyn.ged Stammbaum der Familie Herlyn], abgerufen am 13. April 2021</ref> war mindestens im Jahre 1559 der [[Liste der Bürgermeister der Stadt Norden|Bürgermeister der Stadt Norden]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden - Handel und Wandel, Norden</ref>


==Leben==
==Leben==
Friedrich Hayen von Wicht entstammte dem Adelsgeschlecht der [[von Wicht]], einem der einst angesehensten Familie der Region. Für das Jahr 1559 ist belegt, dass er [[Amtmann]] und [[Liste der Bürgermeister der Stadt Norden|Bürgermeister der Stadt Norden]] war. Wann er dieses Amt antrat, ist ungewiss, doch endete es mit seinem Tode.
Friedrich Hayen von Wicht entstammte dem Adelsgeschlecht der [[von Wicht]], einem der einst angesehensten Familie der Region. Für das Jahr 1559 ist belegt, dass er [[Amtmann]] und [[Liste der Bürgermeister der Stadt Norden|Bürgermeister der Stadt Norden]] war. Wann er dieses Amt antrat, ist ungewiss, doch endete es mit seinem Tode.


Sein Grabstein, der sich noch heute in der Norder Ludgeri-Kirche befindet, trägt die Aufschrift WOLGELOVET DE FLYCT NYCHT ("Vergisst die Pflicht nicht") und zeigt das Wappen derer von Wicht.<ref>Dekker, Gudrun Anne (2010): Ubbo Emmius. Leben, Umwelt, Nachlass und Gegenwart, Norderstedt. S. 186</ref> Friedrich Hayen hatte drei Söhne, die in der Geschichte Ostfrieslands Bedeutung erlangt haben: Ernst Friedrichs von Wicht (1548-1602), ein Historiker, der vor allem als Verfasser der in Norden im Jahre 1602 erschienenen "Annales Frisiae" bekanntgeworden ist, Dr. Otto Friedrichs (1552-1621), Gräflich-Ostfriesischer Rat und Kommissar für Eheangelegenheiten und Dr. [[Hector Friedrichs von Wicht|Hector (Hicco) Friedrichs von Wicht]]. Hicco (1546-1624) war Landrichter, Gräflich-Ostfriesischer Rat, Bürgermeister zu Emden, später zu Norden, wo er auch das Amt des Drosten bekleidete. Als Mitglied der [[Theelacht]] legte er im Zusammenhang einer gerichtlichen Auseinandersetzung die erste schriftliche Fassung des Theelrechts, die [[Theelacht#Theelrecht|Consuetudines Theelachticae]], vor.<ref>Deeters, Walter (1993): Ostfriesische Landschaft. Biographie des Hector (Hicco) Friedrichs von Wicht, Aurich ([https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Friedrichs.pdf Link])</ref>
Sein Grabstein, der sich noch heute in der Norder Ludgeri-Kirche befindet, trägt die Aufschrift WOLGELOVET DE FLYCT NYCHT (''Vergesst die Pflicht nicht'') und zeigt das Wappen derer von Wicht.<ref>Dekker, Gudrun Anne (2010): Ubbo Emmius. Leben, Umwelt, Nachlass und Gegenwart, Norderstedt. S. 186</ref> Friedrich Hayen hatte drei Söhne, die in der Geschichte Ostfrieslands Bedeutung erlangt haben: Ernst Friedrichs von Wicht (1548 - 1602), ein Historiker, der vor allem als Verfasser der in Norden im Jahre 1602 erschienenen ''Annales Frisiae'' bekanntgeworden ist, Dr. Otto Friedrichs (1552 - 1621), Gräflich-Ostfriesischer Rat und Kommissar für Eheangelegenheiten und Dr. [[Hector Friedrichs von Wicht|Hector (Hicco) Friedrichs von Wicht]]. Hector war Landrichter, Gräflich-Ostfriesischer Rat, Bürgermeister zu Emden, später zu Norden, wo er auch das Amt des [[Drost|Drosten]] bekleidete. Als Mitglied der [[Theelacht]] legte er im Zusammenhang einer gerichtlichen Auseinandersetzung die erste schriftliche Fassung des ''Theelrechts'', die [[Theelacht#Theelrecht|''Consuetudines Theelachticae'']], vor.<ref>Deeters, Walter (1993): Ostfriesische Landschaft. Biographie des Hector (Hicco) Friedrichs von Wicht, Aurich ([https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Friedrichs.pdf Link])</ref>


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==