Sicco Doden Cremer: Unterschied zwischen den Versionen
Die Seite wurde neu angelegt: „'''Sicco Doden Cremer''' war ein Großbauer in der Ostermarsch. 1826 erwarb oder erbaute er den Hof Sieltog.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.d…“ |
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'''Sicco Doden Cremer'' | '''Sicco Do(e)den Cremer''' (auch: ''Sikke Doden(s) Cremer;'' * 26. Februar 1776; † 19. Januar 1864)<ref>[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/28254/Sicco+Doden-Cremer--Norden-neuer+Friedhof Grabstein des Sicco Doden Cremer] auf Grabsteine Ostfriesland, abgerufen am 31. Mai 2021</ref> war ein wohlhabender Kaufmann und Grundbesitzer. Sein Vater war [[Doede Lübberts Cremer]]. | ||
== Leben == | |||
Cremer entstammte einer wohlhabenden, [[Mennonitengemeinde Norden|mennonitischen]] Kaufmannsfamilie, die über umfangreichen Landbesitz verfügte. Der Familientradition getreu, war er in verschiedenen Geschäftszweigen tätig und gründete beispielsweise im Jahre 1803 eine [[Tabakmanufaktur Cremer|Tabakmanufaktur]].<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 80</ref> | |||
1826 erwarb er den [[Hof Sieltog]], nachdem die dortigen Bauern infolge der [[Februarflut 1825]] in wirtschaftliche Not gerieten.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Ostermarsch.pdf Beschreibung der Ostermarsch] in der Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft</ref><ref name=":0">Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 48</ref> In dieser Zeit soll er noch weitere Höfe erworben haben.<ref name=":0" /> [[Am Markt]] gehörten ihm drei Gebäude, darunter jenes Gebäude auf dessen Grund sein Schwiegersohn [[Laurenz van Hülst]], dem er dieses vermachte, in der Zeit um 1855 jene Stadtvilla errichtete, die seit 1884 das Rathaus das Stadt Norden ist.<ref>Haddinga, Johann / Stromann, Martin (2001): Norden/Norddeich - Eine ostfriesische Küstenstadt stellt sich vor, Norden, S. 72</ref> Auch gehörten ihm und seinen Erben, zumindest zeitweise, [[Gut Ekel]] und der [[Hof Lintel|Gut Lintel]].<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 54</ref><ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/BLO/Huelst.pdf Haddinga, Johann (2017): Biographie des Sicco Thedor van Hülst], veröffentlicht bei der Ostfriesischen Landschaft</ref> | |||
Über seine [[Antje ten Doornkaat Koolman (1778)|Schwester Antje]] war Cremer mit [[Jan ten Doornkaat Koolman (1773)|Jan ten Doornkaat Koolman I.]] verschwägert. Cremers Vater, [[Doede Lübberts Cremer]], hatte ten Doornkaat Koolmann maßgeblich bei seinen Anfängen geholfen. | |||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||