Flugplatz: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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==Flugplatz Norden-Norddeich==
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Der '''Flugplatz Norden-Norddeich''' wurde 1968 von der [[Reederei Frisia]] erbaut und von dessen Tochterunternehmen "Frisia Luftverkehr GmbH" betrieben.


Der Flugplatz ist für Motorsegler und Ultraleichtflugzeuge bis 2000 Kilogramm und Helikopter bis 5700 Kilogramm zugelassen, wird aber vor allem von der Frisia genutzt. Diese betreibt ganzjährig den Linienflugverkehr vom niedersächsischen Festland zu den Ostfriesischen Inseln sowie nach Helgoland. Angeflogen werden insbesondere die Inseln Norderney und Juist.
Der '''Flugplatz Norden-Norddeich''' wurde 1968 bis 1969 auf maßgebliche Initiative von [[Walter Stegmann]]<ref name=":1">[https://bibliothek.ostfriesischelandschaft.de/wp-content/uploads/sites/3/dateiarchiv/2776/Stegmann-Walter.pdf Biografie von Walter Stegmann] in der Personendatenbank der Ostfriesischen Landschaft, abgerufen am 5. Juni 2026</ref> von der [[Reederei Frisia]] erbaut und von einem Tochterunternehmender ''Frisia Luftverkehr GmbH,'' betrieben.<ref name=":0">[https://www.inselflieger.de/ Internetseite der Frisia Luftverkehr GmbH], abgerufen am 30. März 2021</ref><ref>Sanders, Adolf (1988): Unsere Stadt hinterm Deich, Norden, S. 34</ref> Der Flugplatz verfügt über eine 720 m x 20 m große, asphaltierte Landebahn und ist für Motorsegler und Ultraleichtflugzeuge bis 2000 Kilogramm sowie Helikopter bis 5700 Kilogramm zugelassen.


==Quellenverzeichnis==
In erster Linie wurde der Flugplatz jedoch von der 1970 gegründeten ''Frisia Luftverkehr GmbH Norddeich'' (kurz'': FLN)'' für genutzt. Diese wurde 1969 - gegen internen Widerstand - von Walter Stegmann mit einer fünfzigprozentigen Beteiligung (mit-)gegründet. Ab 1970 betrieb die Reederei als Alleingesellschafterin die [[Frisia Luftverkehr GmbH|''Frisia Luftverkehr GmbH'']], ab 1971 mit drei eigenen Maschinen (zwei vier- und einer sechssitzigen).<ref name=":1" /> Diese betrieb den Linienflugverkehr vom niedersächsischen Festland zu den Ostfriesischen Inseln sowie nach Helgoland. Angeflogen wurden insbesondere die Inseln Norderney und Juist. Neben Personen wurden auch Waren in kleinerem Ausmaß transportiert, so beispielsweise der [[Ostfriesischer Kurier|Ostfriesische Kurier]].<ref name=":0" />
* [https://www.inselflieger.de/ Internetseite der Frisia Luftverkehr GmbH], abgerufen am 30. März 2021
 
Der Flugverkehr wurde jedoch Anfang 2025 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt, nachdem der Konkurrenzdruck durch die neu eingeführten Schnellfähren vom ''Töwerland-Express'' - und später auch Frisia-eigener - zu groß wurde. Seitdem erfolgt ein verstärkter Ausbau der Fliegerei durch Hubschrauber (Off-Shore) sowie Drohnen.
 
==Einzelnachweise==
<references />


==Siehe auch==
==Siehe auch==

Aktuelle Version vom 5. Juni 2026, 12:01 Uhr

Flugplatz Norden-Norddeich

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Basisdaten
Entstehungszeit 1968-1969
Erbauer Reederei Frisia
Bauweise Flugplatz
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Westerlooger Strohweg 5

26506 Norden

Der Flugplatz Norden-Norddeich wurde 1968 bis 1969 auf maßgebliche Initiative von Walter Stegmann[1] von der Reederei Frisia erbaut und von einem Tochterunternehmender Frisia Luftverkehr GmbH, betrieben.[2][3] Der Flugplatz verfügt über eine 720 m x 20 m große, asphaltierte Landebahn und ist für Motorsegler und Ultraleichtflugzeuge bis 2000 Kilogramm sowie Helikopter bis 5700 Kilogramm zugelassen.

In erster Linie wurde der Flugplatz jedoch von der 1970 gegründeten Frisia Luftverkehr GmbH Norddeich (kurz: FLN) für genutzt. Diese wurde 1969 - gegen internen Widerstand - von Walter Stegmann mit einer fünfzigprozentigen Beteiligung (mit-)gegründet. Ab 1970 betrieb die Reederei als Alleingesellschafterin die Frisia Luftverkehr GmbH, ab 1971 mit drei eigenen Maschinen (zwei vier- und einer sechssitzigen).[1] Diese betrieb den Linienflugverkehr vom niedersächsischen Festland zu den Ostfriesischen Inseln sowie nach Helgoland. Angeflogen wurden insbesondere die Inseln Norderney und Juist. Neben Personen wurden auch Waren in kleinerem Ausmaß transportiert, so beispielsweise der Ostfriesische Kurier.[2]

Der Flugverkehr wurde jedoch Anfang 2025 aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt, nachdem der Konkurrenzdruck durch die neu eingeführten Schnellfähren vom Töwerland-Express - und später auch Frisia-eigener - zu groß wurde. Seitdem erfolgt ein verstärkter Ausbau der Fliegerei durch Hubschrauber (Off-Shore) sowie Drohnen.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Biografie von Walter Stegmann in der Personendatenbank der Ostfriesischen Landschaft, abgerufen am 5. Juni 2026
  2. 2,0 2,1 Internetseite der Frisia Luftverkehr GmbH, abgerufen am 30. März 2021
  3. Sanders, Adolf (1988): Unsere Stadt hinterm Deich, Norden, S. 34

Siehe auch