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{{Infobox Gebäude
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|center=53.59976877574233, 7.2088305694975
==Bleiche==
|circles=53.59976877574233, 7.2088305694975 :80
|-
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| colspan="2" |{{#multimaps:
|Entstehungszeit=vor 1719
| Title = Bleiche
|Erbauer=unbekannt
| Text = Betrieb in Norden
|Bauweise=unbekannt
| center = 53.598919870763325, 7.208981586373558
|Erhaltungszustand=um 1930 abgebrochen
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|Genaue Lage=[[Bleicherslohne]]
| zoom = 17
26506 Norden
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}}
}}
|-
Die '''Bleiche''' war eine Bleicherei in der heutigen [[Bleicherslohne]]. Hier wurde Wäsche gebleicht, sprich von Vergilbungen und ähnlichem befreit. Eine [[Außenbleiche|weitere Bleiche]] (''Außenbleiche'') befand sich bei [[Vierzig Diemat]].
! colspan="2" |Basisdaten
 
|-
Sie befand sich etwa mittig der Bleicherslohne und des [[Teltingskamp|Teltingskamps]]. Die direkte Zuwegung war jedoch bis zum Bau des [[Haus Fegter]] im Jahre 1912 der [[Bleicherstrift]].
|Gründung
 
|vor 1719
__TOC__
|-
==Geschichte==
|Auflösung
Die Bleiche, die schon vor 1719 existierte, verfügte dazu über weite Rasenflächen, die sich von der Bleicherslohne bis zur [[Rosenthallohne]] erstreckten und war von einer Graft (wasserführender Graben) und einem Wall (''Zingel'') umgeben.<ref>Schreiber, Gretje (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV), Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8.</ref><ref>Sanders, Adolf (1999): Norden - wie es früher war, Gudensberg, S. 34</ref><ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Zum Bleichen wurde oftmals einfach die noch nasse Wäsche auf der Rasenfläche ausgelegt. Dadurch nahm sie durch natürliche Vorgänge ihre ursprüngliche, weiße Farbe wieder an.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:58522 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 58522</ref>
|unbekannt
 
|-
Deutlich verzeichnet ist die Bleiche mitsamt Grundstück auf den Karten von 1858, 1882 und 1894. Insbesondere letztere Karte liefert eine maßstabsgerechte Abbildung.<ref name=":0">Keunecke, Friedrich (2023): Die Bleiche. In: Dat Bladdje (Heimatverein Norderland) Nr. 10, März 2023, S. 14ff.</ref>
|Rechtsform
|unbekannt
|-
|Hauptsitz
|[[Bleicherslohne]]
26506 Norden
|}
__NOTOC__
Die '''Bleiche''' war eine Bleicherei in der heutigen [[Bleicherslohne]]. Hier wurde Wäsche begleicht, sprich von Vergilbungen u.ä. befreit. Die Bleiche, die schon vor 1719 existierte, verfügte dazu über weite Rasenflächen, die sich von der Bleicherslohne bis zur [[Rosenthallohne]] erstreckten.<ref>Schreiber, Gretje (1995): Nordens Häuser und ihre Bewohner (XIV), Die Leute in der Osterstraße, in: Ostfriesischer Kurier 17./18. Juni 1995, S. 8.</ref> Zum Bleichen wurde oftmals einfach die noch nasse Wäsche auf der Rasenfläche ausgelegt. Dadurch nahm sie durch natürliche Vorgänge ihre ursprüngliche, weiße Farbe wieder an.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:58522 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft, Nr. 58522</ref>


Eine [[Außenbleiche|weitere Bleiche]] befand sich bei [[Vierzig Diemat]].
Die Bleiche existierte noch bis etwa 1930. 1920 wurde der nördliche Teil der Bleicherslohne erschlossen und bebaut.<ref name=":0" /> Zuvor war bereits die südliche Bleicherslohne seit der Jahrhundertwende mit mehreren Stadtvillen bebaut worden.


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==