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Das '''8. Westermarscher Rott''' war das achte [[Rotteinteilung der Westermarsch|Rott der Westermarsch]]. Zugleich war es das vierte Rott der einst selbstständigen Gemeinde [[Westermarsch II]]. Eine alternative Bezeichnung ist "Itzendorfer Rott".<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Westermarsch_II.pdf Beschreibung von Westermarsch II] in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft</ref> Das Rott befand sich im östlichen Teil des Ortes.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Der Name geht auf das historische [[Itzendorf]] zurück.
Das '''8. Westermarscher Rott''' war das achte [[Rotteinteilung der Westermarsch|Rott der Westermarsch]]. Zugleich war es das vierte Rott der einst selbstständigen Gemeinde [[Westermarsch II]]. Eine alternative Bezeichnung ist ''Itzendorfer Rott''.<ref>[https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Westermarsch_II.pdf Beschreibung von Westermarsch II] in der historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft</ref> Das Rott befand sich im östlichen Teil des Ortes.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Der Name geht auf das historische [[Itzendorf]] zurück. Urkundlich erfasst sind ''Idtzendorf'' (1600), ''Idtschendorp'' (1602), ''Itzgedorper das Achte Rott'' (1618), ''Itzkendorper Rodtt'' (1634 / 1645) und ''Itzendörffer Rott'' (1650). Seit 1825 wird es mit heutiger Schreibweise amtlich erfasst.<ref>[https://flurnamen-ostfriesland.de/flurnamensammlung?state=item:62248 Schreiber, Gretje (2011): Historische Flurnamensammlung] der Ostfriesischen Landschaft</ref>
 
Die alte Rotteinteilung entspricht den heutigen Grenzen zwischen den beiden Westermarscher Stadtteilen. Das erste bis vierte Rott bildete [[Westermarsch I]], das fünfte bis neunte Rott [[Westermarsch II]]. Zu jedem Rott gehörte eine bestimmte Anzahl an Bauern mit ihren Ländereien. Dies erklärt die diffus wirkende Grenze.


Die alte Rotteinteilung entspricht den heutigen Grenzen zwischen den beiden Westermarscher Stadtteilen. Das erste bis vierte Rott bildete [[Westermarsch I]], das fünfte bis achte Rott [[Westermarsch II]]. Zu jedem Rott gehörte eine bestimmte Anzahl an Bauern mit ihren Ländereien. Dies erklärt die diffus wirkende Grenze.
Im Jahr 1639 umfasste das Rott acht [[Herd|Herde]], 1794 wurde es mit dem [[Westermarscher 9. Rott|9. Rott]] zusammengefasst und brachte es auf 15 Herde.<ref>Rack, Eberhard (1967): Besiedlung und Siedlung des Altkreises Norden, Münster, S. 60</ref> Viele Herde fielen in dieser Zeit infolge sozialer Umbrüche durch Seuchen, Sturmfluten und Misswirtschaft wüst.


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
<references/>
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== Siehe auch ==
==Siehe auch==
*[[Westermarsch II#Verwaltung|Verwaltung von Westermarsch II]]
*[[Westermarsch II#Verwaltung|Verwaltung von Westermarsch II]]
*[[Rotteinteilung der Westermarsch]]
*[[Rotteinteilung der Westermarsch]]