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==Sandweg==
==Sandweg==
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| Title = Sandweg
| Title = Sandweg
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| Text = Ehemalige Straße in Norden
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|Stadtteil/-viertel
|Stadtteil/-viertel
|[[Norden (Stadtteil)|Norden]]
|[[Ostlintel]]
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|Genaue Lage
|Genaue Lage
|südwestlicher Teil des [[Brummelkamp|Brummelkamps]]
|südwestlicher Teil des [[Brummelkamp|Brummelkamps]]
und östlicher Teil von [[Im Spiet]]
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'''Sandweg''' wurde früher der südwestliche Teil des [[Brummelkamp|Brummelkamps]] sowie der östliche Teil vom [[Im Spiet]] bis zur Einmündung [[Ruthörn]]. Er hat seinen Namen vom den sandhaltigen [[Geest|Geestboden]] erhalten, über den er verläuft.
__NOTOC__
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Der '''Sandweg''', der seinen Namen wegen des sandigen Untergrundes erhalten hat, war früher der südwestliche Teil des [[Brummelkamp|Brummelkamps]]. Die Bewohner waren ursprünglich bis ins 19. Jahrhundert hinein dem Kloster und nach der Säkularisation dem Norder Amtmann als Rechtsnachfolger gegen das Privileg der Steuerfreiheit zum Handdienst verpflichtet. Ferner gehörten die Bewohner unter die Gerichtsbarkeit des Amtes Norden. In der Beschreibung der Stadt und des Amtes Norden von Hermann Wichmann Grems im Jahre 1735 steht: "... sind schuldig, bey dem Hochfürstl. Torff in der Torff-Scheune und zu den Schill-Feuren bey dem Hause Berum zu arbeiten; Hergegen geben sie auch keine Schatzungen und tragen keine weiteren onera, als daß sie den gewöhnlichen Liecent anderen gleich geben müßen". Und weiter heißt es: "... Die vom Sand- und holen Wege, imgleichen die aus der Mühlen-Lohne und der Lauken-Riege müßen hier und bey dem Amtshause arbeiten. Wenn solches für nöthig gefunden wird, pfleget des Abends vorher es in der Riege, an welcher die Ordnung ist, angesaget zu werden. Des Morgens kommen die Fröhner nach 8 Uhr und gehen um halb zwölff wieder weg; des Mittags finden sie nach 1 Uhr sich wieder ein, und bleiben biß halb vier. Ihnen wird dünnes Bier zum Trinken, sonsten aber nichts gegeben".<ref>Schreiber, Gretje (1994): Frohn- und Hofdienste in Norden, in: Heim und Herd, Beilage Ostfriesischer Kurier 19. Februar 1994, S. 1 ff.</ref>
== Geschichte ==
Die Bewohner waren ursprünglich bis ins 19. Jahrhundert hinein dem [[Kloster Norden|Dominikanerkloster]] und nach der Säkularisation dem Norder [[Amtmann]] als Rechtsnachfolger gegen das Privileg der Steuerfreiheit zum Handdienst verpflichtet (Arbeiten auf Verlangen). Ferner fielen die Bewohner unter die Gerichtsbarkeit des [[Amtsgericht Norden|Amtsgerichts]] und nicht des [[Stadtgericht Norden|Stadtgerichts]].<ref>Schreiber, Gretje (1994): Frohn- und Hofdienste in Norden, in: Heim und Herd, Beilage Ostfriesischer Kurier 19. Februar 1994, S. 1 ff.</ref>


Ende des 18. Jahrhundert befanden sich sieben Häuser am Sandweg. Für das Jahr 1848 sind hier 58 Einwohner nachgewiesen, die in acht Wohngebäuden wohnten. Dadurch ergibt sich eine durchschnittliche Haushaltsgröße von 7-8 Personen.<ref>Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover von 1848</ref>
Ende des 18. Jahrhundert befanden sich sieben Häuser am Sandweg. Für das Jahr 1848 sind hier 58 Einwohner nachgewiesen, die in acht Wohngebäuden wohnten. Dadurch ergibt sich eine durchschnittliche Haushaltsgröße von sieben bis acht Personen.<ref>Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover von 1848</ref>


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
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==Siehe auch==
==Siehe auch==
*[[Sandbauerschaft]]
*[[Sandbauerschaft]]
*[[Stuvertsweg]]


[[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Orte in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Orte in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Ostlintel]]