Stilkenboom: Unterschied zwischen den Versionen
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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Das Wagen- und | Das Wagen- und Karosseriebauunternehmen wurde 1846 von [[Friedrich Karl Stilkenboom]] gegründet und begann als kleine Stellmacherei (Wagenbauer). Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte es sich zu einem überregional bekannten Wagenbauunternehmen. Zur Produktionspalette gehörten zunächst hochrädrige Wattwagen, mit denen Inselbesucher vom ankernden Schiff zur Insel gebracht wurden. Anlegestellen waren auf der meisten Inseln seinerzeit noch nicht vorhanden. Weitere Produkte waren u.a. Linienausflugswagen, Sulkies (einachsige Pferdefuhrwerke), Bestattungsfahrzeuge sowie Bootsablaufwagen (eine Art Vorläufer der heutigen Bootsanhänger).<ref>[http://www.tradition-fahrkunst.de/wbprintfriend.php?wbl= Kurzbeschreibung des Unternehmens] auf Tradition-Fahrkunst.de, abgerufen am 20. April 2021</ref> Zur Fertigung unterhielt das Unternehmen neben der klassischen Stellmacherei eine eigene Schlosserei, eine Schmiede, eine Polsterei und eine Lackiererei. | ||
Auch war Stilkenboom als Fuhrunternehmen tätig. Nicht wenige Reisende, die es sich leisten konnten, ließen sich von hier aus kutschieren. Dabei kam der Firma sicherlich auch die Lage an der [[Brückstraße]], bis 1847 einzige Zuwegung von Süden her in die Stadt, zu Gute.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 174</ref> Mit dem Aufkommen der Motorisierung wandelte sich die Kutschersparte zu einem Kleinbusbetrieb.<ref name=":0">Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0270482.jpg)</ref> | Auch war Stilkenboom als Fuhrunternehmen tätig. Nicht wenige Reisende, die es sich leisten konnten, ließen sich von hier aus kutschieren. Dabei kam der Firma sicherlich auch die Lage an der [[Brückstraße]], bis 1847 einzige Zuwegung von Süden her in die Stadt, zu Gute.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 174</ref> Mit dem Aufkommen der Motorisierung wandelte sich die Kutschersparte zu einem Kleinbusbetrieb.<ref name=":0">Medienzentrum des Landkreises Aurich (Bildarchiv: 0270482.jpg)</ref> | ||