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'''Hausmann''' ist ein typischer Begriff aus der nordwestdeutschen (vor allem friesischen und ostfriesischen) Sozial- und Landesgeschichte. Er bezeichnet keine Adelsfamilie im eigentlichen Sinne, sondern eine familiengebundene Gruppe von freien, meist wohlhabenderen Bauern, die eine besondere Stellung zwischen Bauernstand und (niederem) Adel bzw. den [[Ostfriesische Häuptlinge|Häuptlingsgeschlechtern]] einnahmen. In Abgrenzung zu letzterem bezeichnete man sie daher auch als '''Hausmannsgeschlechtern'''.
'''Hausmann''' ist ein typischer Begriff aus der nordwestdeutschen (vor allem friesischen und ostfriesischen) Sozial- und Landesgeschichte. Er bezeichnet keine Adelsfamilie im eigentlichen Sinne, sondern eine familiengebundene Gruppe von freien, meist wohlhabenderen Bauern, die eine besondere Stellung zwischen Bauernstand und (niederem) Adel bzw. den [[Ostfriesische Häuptlinge|Häuptlingsgeschlechtern]] einnahmen. In Abgrenzung zu letzterem bezeichnete man sie daher auch als '''Hausmannsgeschlechtern'''.
Hausmänner waren wirtschaftlich deutlich stärker als ein gewöhnlicher [[Heuermann]] und häufig Teil der lokalen Selbstverwaltung (Deichwesen, Gericht, Kirche).


==Siehe auch==
==Siehe auch==