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Der erste Bewohner eines Hauses an dieser Anschrift, ein Daniel Heidebrecher, lässt sich bereits am 17. März 1593 finden. Auch in der Folgezeit lässt sich hier ein bewohntes Haus nachweisen. Spätestens seit 1808 wohnte hier ein Bäcker (und Krämer) namens [[Siebe Reinders Hibben]]. Er erhielt zur genannten Zeit das Haus von seinem verstorbenen Vater. Ihm folgte 1868 ein [[Jacob Eilts|Jacob(s) J. Eilts]]. | Der erste Bewohner eines Hauses an dieser Anschrift, ein Daniel Heidebrecher, lässt sich bereits am 17. März 1593 finden. Auch in der Folgezeit lässt sich hier ein bewohntes Haus nachweisen. Spätestens seit 1808 wohnte hier ein Bäcker (und Krämer) namens [[Siebe Reinders Hibben]]. Er erhielt zur genannten Zeit das Haus von seinem verstorbenen Vater. Ihm folgte 1868 ein [[Jacob Eilts|Jacob(s) J. Eilts]]. | ||
1878 erwarb [[Heinrich Jacob Themann]] das Haus und gründete dort eine Bäckerei. Um diese Zeit wurde das Objekt wohl in nördliche Richtung erweitert. 1912 übernahm sein Sohn [[Emil Themann]] mit seiner Ehefrau den elterlichen Betrieb, ihm folgte in der nächsten Generation [[Ludwig | 1878 erwarb [[Heinrich Jacob Themann]] das Haus und gründete dort eine Bäckerei. Um diese Zeit wurde das Objekt wohl in nördliche Richtung erweitert. 1912 übernahm sein Sohn [[Emil Themann]] mit seiner Ehefrau den elterlichen Betrieb, ihm folgte in der nächsten Generation [[Ludwig Themann]] und schließlich in der vierten Emil Themann II.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 215</ref> | ||
Neben der Familie Themann wohnte auch der Bäckermeister [[Friedrich Onnecken]] mit im Hause. 1962 ging Emil Themann in Rente, das Adressbuch der Stadt Norden von 1966 verzeichnet ihn noch als Inhaber, eine Bäckerei hat es zu dieser Zeit dort aber offenbar nicht mehr gegeben.<ref name=":0" /> | Neben der Familie Themann wohnte auch der Bäckermeister [[Friedrich Onnecken]] mit im Hause. 1962 ging Emil Themann in Rente, das Adressbuch der Stadt Norden von 1966 verzeichnet ihn noch als Inhaber, eine Bäckerei hat es zu dieser Zeit dort aber offenbar nicht mehr gegeben.<ref name=":0" /> | ||
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Seit Sommer 2014 bis 2025 wurde die Gastwirtschaft von einem Kölner Wirt betrieben und gehört seit geraumer Zeit [[Gustav Claashen|Gustav]] [[Gustav Claashen|"Bobby" Claashen]]. Dieser ließ das Gebäude nach Ende des Pachtvertrags umfassend sanieren. Dabei ermöglichte Claashen es Archäologen der Ostfriesischen Landschaft, das Gebäude umfassend wissenschaftlich zu untersuchen. Insbesondere die Kellergewölbe sowie die Fundamente wurden auf ihren Ursprung geprüft. | Seit Sommer 2014 bis 2025 wurde die Gastwirtschaft von einem Kölner Wirt betrieben und gehört seit geraumer Zeit [[Gustav Claashen|Gustav]] [[Gustav Claashen|"Bobby" Claashen]]. Dieser ließ das Gebäude nach Ende des Pachtvertrags umfassend sanieren. Dabei ermöglichte Claashen es Archäologen der Ostfriesischen Landschaft, das Gebäude umfassend wissenschaftlich zu untersuchen. Insbesondere die Kellergewölbe sowie die Fundamente wurden auf ihren Ursprung geprüft. | ||
Während bestätigt | Während erneut bestätigt wurde, dass das Haupthaus im 17. Jahrhundert erbaut wurde, fanden sich Hinweise darauf, dass der Keller teilweise bereits im 11., überwiegend im 14. Jahrhundert angelegt wurde. Ebenso wurde der Kellerboden im 18. Jahrhundert offenbar mit Überresten der abgegangenen [[Andreaskirche]] verfüllt. Die Scheitelhöhe betrug im 19. Jahrhundert dadurch nur noch 1,65 Meter.<ref name=":1" /> Warum man dies tat, ist zurzeit noch nicht gesichert. | ||
==Beschreibung== | ==Beschreibung== | ||