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1529 machte [[Enno II. Cirksena|Graf Enno II.]] kurz nach seinem Regierungsantritt die Absicht bekannt, in Norden und in Emden eine Lateinschule zu errichten. Es dauerte allerdings noch weitere 30 Jahre bis Graf Edzard II. 1567 diese Pläne verwirklichte.
1529 machte [[Enno II. Cirksena|Graf Enno II.]] kurz nach seinem Regierungsantritt die Absicht bekannt, in Norden und in Emden eine Lateinschule zu errichten. Es dauerte allerdings noch weitere 30 Jahre bis Graf Edzard II. 1567 diese Pläne verwirklichte.
Unter [[Ulrich II. Cirksena|Graf Ulrich II.]] wurde die Schule 1631 dann zu einem ''Paedagogium illustre'' erhoben und erhielt den Namen ''Schola Ulriciana'' (Ulrichsschule). Sie wurde damit zu einem Vollgymnasium, einem ''echten'' Gymnasium. Ab sofort war hier der Erwerb der Hochschulreife (Abitur) möglich. Ab diesem Zeitpunkt hatte die Schule acht Klassen und acht Lehrer. Gleichzeitig ließ er das zwischenzeitlich durch Kriege und Naturgewalten stark heruntergekommene Gebäude grundlegend erneuern und finanzierte es aus einem von ihm geschaffenen Stiftungsvermögen. Die auf Dauer angelegte und sehr größzügige Unterstützung bildete den Grundstock für die weitere Entwicklung der ''Ulrichsschule''.
Heute zählt die Einrichtung als ''Europaschule'' zu den führenden Bildungsinstitutionen in Ostfriesland und wird von einer weit über 1.000 Schülerinnen und Schülern besucht.
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*Die Seniorenwohnanlage der AWO [[Am Zingel]] wurde auf dem Grund des mittelalterlichen [[Kloster Marienthal]] errichtet.
*Während heute praktisch nur noch der [[Ostfriesischer Kurier|Ostfriesische Kurier]] als Hauptzeitung für den [[Altkreis Norden]] sowie die [[Stadt Norden]] gilt, gab es in früheren Jahren noch zwei weitere regionale Tageszeitungen: Das [[Norder Stadtblatt]] und [[Der Telegraph]].
*Die Norder Tabakmanufaktur [[Steinbömer & Lubinus]] zählte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu den zehn größten Betrieben im Königreich Hannover.
*Die [[Feuerwehr Norden]] wurde 1886, vor 140 Jahren, nach einem Großbrand der [[Gnurremühle]] gegründet und stellt bis heute den Brandschutz (neben weiteren Aufgaben) in der Stadt sicher.
*In und um Norden gab es während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] eine Reihe an [[Liste der Bunker|Bunkern und (betonierten) Deckungsgräben]], von denen viele noch heute vorhanden sind.
*Über Jahrhunderte prägten zwei bedeutende Kirchen nebeneinander das Norder Stadtbild: Die bis heute erhaltene [[Ludgerikirche]] sowie die auf dem [[Alter Friedhof|Alten Friedhof]] gelegene [[Andreaskirche]].
*Ein großer Teil der historischen Bausubstanz Nordens wurde in den 1970er und 1980er Jahren im Zuge der (euphemistisch so) bezeichneten [[Altstadtsanierung]] vernichtet.
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Am 25. Oktober 1888 eröffnete er an der [[Große Neustraße|Großen Neustraße]] ein ''Special-Thee-Geschäft''. Später verlegte er den Firmensitz in die [[Synagogenweg|Judenlohne]] und schließlich an den heutigen Standort [[Am Fridericussiel]].
Am 25. Oktober 1888 eröffnete er an der [[Große Neustraße|Großen Neustraße]] ein ''Special-Thee-Geschäft''. Später verlegte er den Firmensitz in die [[Synagogenweg|Judenlohne]] und schließlich an den heutigen Standort [[Am Fridericussiel]].


1895 wird für den Norder Teeimporteur das späterhin berühmte ''Teekreuz'' als Markenzeichen eingetragen, versehen mit dem umlaufenden Band ''Garantie für gute Qualität''.
Neben seiner Tätigkeit als Unternehmer war Behrends im [[Norder Männergesangverein]] tätig, dem er seit dem 3. Oktober 1893 als ''Liedervater'' vorstand. Dem Verein schenkte er auch eine Fahne aus wertvoller, chinesischer Seide, die 1907 feierlich geweiht wurde.


Neben seiner Tätigkeit als Unternehmer war Behrends im [[Norder Männergesangverein]] tätig, dem er seit dem 3. Oktober 1893 als ''Liedervater'' vorstand. Dem Verein schenkte er auch eine Fahne aus wertvoller, chinesischer Seide, die 1907 feierlich geweiht wurde. Als Norden 1898 einen Anschluss an das [[Fernsprechnetz]] bekam, gehörte Behrends zu den ersten 25 Anschlussinhabern und hatte die Nummer 11. Er wohnte in der von ihm erbauten ''[[Villa Wadi Kisan]]'' an der [[Bahnhofstraße]].
Als Norden 1898 einen Anschluss an das [[Fernsprechnetz]] bekam, gehörte Behrends zu den ersten 25 Anschlussinhabern und hatte die Nummer 11. Er wohnte in der von ihm erbauten ''[[Villa Wadi Kisan]]'' und war zeitweise auch Eigentümer der Tabakmanufaktur [[Steinbömer & Lubinus|''Steinbömer & Lubinus'']].
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