Keine Bearbeitungszusammenfassung
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
Zeile 22: Zeile 22:
|-
|-
|Bauweise
|Bauweise
|Krankenhaus
|Gebäudekomplex
|-
|-
|Erhaltungszustand
|Erhaltungszustand
Zeile 47: Zeile 47:
Ursprünglich sollte dieses Gelände in den 1930er Jahren offenbar anders genutzt werden. So sollte die Juister Straße scheinbar bereits in den 1930er Jahren entstehen, jedoch wurde dieses Vorhaben, vermutlich wegen des einsetzenden [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], nicht umgesetzt.<ref>Amtliche Karte der Stadt Norden von 1935</ref><ref>Amtliche Karte der Stadt Norden von 1949</ref> Interessant dabei ist, dass sich auf der Karte von 1935 auf dem südlichen Teil des späteren Kreiskrankenhausgeländes eine schachbrettartige Straßenführung vorgezeichnet ist und die Juister Straße als Fortführung des [[Heitsweg|Heitswegs]] dargestellt wird. Diese schachbrettartige Straßenbauform war bis dahin in Norden noch nicht geläufig. Da auch Norden ursprünglich Sitz einer Wehrmachtskaserne werden sollte - auch dieses Vorhaben wurde im Gegensatz zum [[Vertriebenenlager Tidofeld|Marinelager in Tidofeld]] nicht umgesetzt - ist denkbar, dass hier ursprünglich eine Kaserne oder ein Lager der Wehrmacht entstehen sollte.
Ursprünglich sollte dieses Gelände in den 1930er Jahren offenbar anders genutzt werden. So sollte die Juister Straße scheinbar bereits in den 1930er Jahren entstehen, jedoch wurde dieses Vorhaben, vermutlich wegen des einsetzenden [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], nicht umgesetzt.<ref>Amtliche Karte der Stadt Norden von 1935</ref><ref>Amtliche Karte der Stadt Norden von 1949</ref> Interessant dabei ist, dass sich auf der Karte von 1935 auf dem südlichen Teil des späteren Kreiskrankenhausgeländes eine schachbrettartige Straßenführung vorgezeichnet ist und die Juister Straße als Fortführung des [[Heitsweg|Heitswegs]] dargestellt wird. Diese schachbrettartige Straßenbauform war bis dahin in Norden noch nicht geläufig. Da auch Norden ursprünglich Sitz einer Wehrmachtskaserne werden sollte - auch dieses Vorhaben wurde im Gegensatz zum [[Vertriebenenlager Tidofeld|Marinelager in Tidofeld]] nicht umgesetzt - ist denkbar, dass hier ursprünglich eine Kaserne oder ein Lager der Wehrmacht entstehen sollte.


Nach Fertigstellung der 1961 begonnenen und ab 1963 intensivierten Bauarbeiten wurde das Krankenhaus im Jahr 1966 in Betrieb genommen. Die Einweihung des 15,5 Millionen DM teuren Bauwerks erfolgte am 22. Oktober 1966.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 81</ref>
Nach Fertigstellung der 1961 begonnenen und ab 1963 intensivierten Bauarbeiten wurde das Krankenhaus im Jahr 1966 in Betrieb genommen. Die Einweihung des 15,5 Millionen DM teuren Bauwerks erfolgte am 22. Oktober 1966.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 81</ref> 200 Ehrengäste wohnten der Einweihung bei. Am Tag der offenen Tür besuchten rund 10.000 Besucher das neue Krankenhaus.<ref>Ostfriesischer Kurier vom 28. November 1999</ref>


2004 ging das Haus zusammen mit dem Kreiskrankenhaus Aurich in der Ubbo-Emmius-Klinik auf. 2005 ging das Norder mit dem Auricher Krankenhaus in der kreiseigenen Klinikgruppe ''Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH'' auf. Namensgeber ist [[Ubbo Emmius]] ein evangelisch-reformierter Theologe, Historiker, Pädagoge und Gründungsrektor der Universität Groningen (Niederlande). Dieser wirkte lange Zeit in Ostfriesland und unterrichtete unter anderem am Norder [[Ulrichsgymnasium]].
2004 ging das Haus zusammen mit dem Kreiskrankenhaus Aurich in der Ubbo-Emmius-Klinik auf. 2005 ging das Norder mit dem Auricher Krankenhaus in der kreiseigenen Klinikgruppe ''Ubbo-Emmius-Klinik gGmbH'' auf. Namensgeber ist [[Ubbo Emmius]] ein evangelisch-reformierter Theologe, Historiker, Pädagoge und Gründungsrektor der Universität Groningen (Niederlande). Dieser wirkte lange Zeit in Ostfriesland und unterrichtete unter anderem am Norder [[Ulrichsgymnasium]].