Norddeich Radio: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Norddeich Radio''' war eine bedeutende Küstenfunkstelle mit letztem Hauptsitz in [[Utlandshörn]]. Von 1907 bis 1998 wurden von der Station Funksprüche und Telegramme in alle Welt geschickt und mehreren havarierten Besatzungen das Leben gerettet. Betreiber war die Deutsche Bundespost bzw. die Deutsche Post AG mit der Telekom als Rechtsnachfolger. | '''Norddeich Radio''' war eine bedeutende Küstenfunkstelle mit letztem Hauptsitz in [[Utlandshörn]]. Von 1907 bis 1998 wurden von der Station Funksprüche und Telegramme in alle Welt geschickt und mehreren havarierten Besatzungen das Leben gerettet. Betreiber war die Deutsche Bundespost bzw. die Deutsche Post AG mit der Telekom als Rechtsnachfolger. | ||
Neben der Hauptfunkstelle in Utlandshörn verfügte die Küstenfunkstelle im Laufe ihrer Geschichte über Anlagen in [[Osterloog]] (heute [[Waloseum]]), an der [[Deichstraße]] in [[Westermarsch II]] (heute [[Nordsee-Camp Norddeich]]) sowie am [[Funkweg]] in [[Westgaste]]. Anders als der Name vermuten lässt, befand sich die Anstalt folglich niemals '' | Neben der Hauptfunkstelle in Utlandshörn verfügte die Küstenfunkstelle im Laufe ihrer Geschichte über Anlagen in [[Osterloog]] (heute [[Waloseum]]), an der [[Deichstraße]] in [[Westermarsch II]] (heute [[Nordsee-Camp Norddeich]]) sowie am [[Funkweg]] in [[Westgaste]]. Anders als der Name vermuten lässt, befand sich die Anstalt folglich niemals '' [[Norddeich|'''in''' Norddeich]]'', sondern nur ''[[Lintelermarscher Seedeich|'''am''' Norddeich]].'' | ||
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Im Jahre 2001 bildete sich auf Initiative eines Funkamateurs der Verein ''Funktechnisches Museum Norddeich Radio'', der am historischen Standort der einstigen Empfangsfunkstelle in Utlandshörn ein Museum einrichtete. Es zeigte dort unter anderem Funkgeräte von Schiffen sowie Empfangs- und Sendegeräte (samt einem originalen Arbeitstisch) von ''Norddeich Radio''. Nach Abriss und Umbau der Baulichkeiten in Utlandshörn verzog das Museum nach Dornum (Ortsteil Nesse), wo es sich seither befindet. Ein weiteres Museum befand sich in einem Gebäude der alten [[Doornkaat|Brennerei Doornkaat]]. Ein neues, großes Museum wurde am 21. März 2015 an der [[Osterstraße 11 A]] eröffnet. | Im Jahre 2001 bildete sich auf Initiative eines Funkamateurs der Verein ''Funktechnisches Museum Norddeich Radio'', der am historischen Standort der einstigen Empfangsfunkstelle in Utlandshörn ein Museum einrichtete. Es zeigte dort unter anderem Funkgeräte von Schiffen sowie Empfangs- und Sendegeräte (samt einem originalen Arbeitstisch) von ''Norddeich Radio''. Nach Abriss und Umbau der Baulichkeiten in Utlandshörn verzog das Museum nach Dornum (Ortsteil Nesse), wo es sich seither befindet. Ein weiteres Museum befand sich in einem Gebäude der alten [[Doornkaat|Brennerei Doornkaat]]. Ein neues, großes Museum wurde am 21. März 2015 an der [[Osterstraße 11 A]] eröffnet. | ||
==Postwerkstatt== | |||
Auch nach dem Umzug der Küstenfunkstelle von [[Westgaste]] nach [[Utlandshörn]] verblieb das Gelände im Besitz der Deutschen Bundespost. Auf dem großzügigen Areal zwischen [[Martensdorf]] und [[Funkweg]] befand sich eine Kraftfahrzeugwerkstatt. Ebenso wurden hier die Messfahrzeuge untergebracht. Die ehemalige Nutzung des Areals ist bis heute gut erkennbar, hat jedoch mehrere Nachnutzungen erfahren. So eröffnete hier beispielsweise 2018 die ''Kulturzentrale Martensdorf'' vom ''Leinerstift''. | |||
==Trivia== | ==Trivia== | ||
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== Weiterführende Links == | ==Weiterführende Links== | ||
* [http://www.norddeich-radio.de/ Museum Norddeich Radio] | * [http://www.norddeich-radio.de/ Museum Norddeich Radio] | ||
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==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
<references /> | <references/> | ||
==Siehe auch == | ==Siehe auch== | ||
*[[Sendestelle Osterloog]] | *[[Sendestelle Osterloog]] | ||
*[[Radio Nordseewelle]] | *[[Radio Nordseewelle]] | ||