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In der Zeit um 1722 wurde das Haus als noch dem [[Johan von Honard|Deichgrafen von Honard]] zugehörig verzeichnet. Dieser war ein Jahr zuvor verstorben, doch lag der Beginn jener Aufzeichnung wohl noch zu dessen Lebzeiten zurück. Ein weiterer Eigentümer des Hauses war [[Ludwig Ferdinand Baak]]. Dieser hatte es - gemeinsam mit weiteren ''Consorten'' - von [[Edzard Adolph Baak]] geerbt, der jedoch ebenfalls nur Teileigentümer war. Der Wert des Hauses wurde zu dieser Zeit mit 300 Gulden festgelegt.<ref name=":2">Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 142</ref>
In der Zeit um 1722 wurde das Haus als noch dem [[Johan von Honard|Deichgrafen von Honard]] zugehörig verzeichnet. Dieser war ein Jahr zuvor verstorben, doch lag der Beginn jener Aufzeichnung wohl noch zu dessen Lebzeiten zurück. Ein weiterer Eigentümer des Hauses war [[Ludwig Ferdinand Baak]]. Dieser hatte es - gemeinsam mit weiteren ''Consorten'' - von [[Edzard Adolph Baak]] geerbt, der jedoch ebenfalls nur Teileigentümer war. Der Wert des Hauses wurde zu dieser Zeit mit 300 Gulden festgelegt.<ref name=":2">Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 142</ref>


Weitere, ehemalige Besitzer des Hauses waren [[Rudolph Ludwig Haaß|Bürgermeister Haaß]] und vor 1770 der Kleidermacher [[Broer Meyer]]. Am 3. November 1770 erwarb [[Ratsherr]] [[Christian Eberhard Georg Wenckebach]] das Haus für 1.200 Gulden. Er vererbte es weiter an seine Kinder, die es am 25. Januar 1772 an die [[ukowallistische Gemeinde]] veräußerten.<ref name=":2" />
Weitere, ehemalige Besitzer des Hauses waren [[Rudolph Ludwig Haaß|Bürgermeister Haaß]] und vor 1770 der Kleidermacher [[Broer Meyer]]. Am 3. November 1770 erwarb [[Ratsherr]] [[Christian Eberhard Georg Wenckebach]] das Haus für 1.200 Gulden. Er vererbte es weiter an seine Kinder, die es am 25. Januar 1772 an die ukowallistische Gemeinde veräußerten.<ref name=":2" /> Die ''Ukowallisten'' waren eine eher kurzlebige Religionsgemeinschaft, deren Name auf ihren Begründer Uko Walles zurückgeht. Die Religionsbewegung stand in ihren Inhalten der Täuferbewegung nahe.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Uko_Walles Wikipedia-Artikel zu Uko Walles], abgerufen am 22. Oktober 2024</ref>


Am 14. November 1785 hatte sich eine Frau Dirksen, geb. Willrath aus Amsterdam das Haus von [[Engelbert Rummerts Müheler]] ersteigern lassen. Am 31. Dezember 1788 kaufte der Hauptmann Reusch das Haus für etwa 1.713 Gulden und vererbte es später an seinen Sohn, den Hauptmann [[Carl Michael Wilhelm Reusch]]. Sein Vater hatte in seinem am 19. August 1796 verschrifteten Testament eigentlich bestimmt, dass seine Haushälterin [[Sophia Beata Henrietta Heinen]] lebenslang für ihre treuen Dienste in seinem Haus für eine jährliche Miete von 3 Louisdor oder 15 Reichstalern wohnen darf. Sie wurde schließlich auch zur neuen Besitzerin und vererbte das Haus an ihre Schwester [[Maria Margaretha Regina Heinen]] laut Testament vom 29. August 1799.<ref name=":2" />
Am 14. November 1785 hatte sich eine Frau Dirksen, geb. Willrath aus Amsterdam das Haus von [[Engelbert Rummerts Müheler]] ersteigern lassen. Am 31. Dezember 1788 kaufte der Hauptmann Reusch das Haus für etwa 1.713 Gulden und vererbte es später an seinen Sohn, den Hauptmann [[Carl Michael Wilhelm Reusch]]. Sein Vater hatte in seinem am 19. August 1796 verschrifteten Testament eigentlich bestimmt, dass seine Haushälterin [[Sophia Beata Henrietta Heinen]] lebenslang für ihre treuen Dienste in seinem Haus für eine jährliche Miete von 3 Louisdor oder 15 Reichstalern wohnen darf. Sie wurde schließlich auch zur neuen Besitzerin und vererbte das Haus an ihre Schwester [[Maria Margaretha Regina Heinen]] laut Testament vom 29. August 1799.<ref name=":2" />