Papieroschka (Diskussion | Beiträge)
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Im Wesentlichen stammt der gesamte hintere Gebäudeteil jedoch aus dem 17. Jahrhundert.<ref name=":3" /> Der Frontgiebel wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil erneuert; er erhielt eine neue Backsteinverblendung sowie Schiebefenster, sandsteinerne Voluten (schneckenförmige Spiralen) am Giebelfuß und eine sandsteinerne Giebelkrönung. Die heutige Fassade stammt aus dem Jahr 1812.<ref name=":1">[https://www.ostfriesland.travel/sehenswuerdigkeiten/sehenswuerdigkeit/kunsthaus-norden-norden-norddeich Beschreibung auf Ostfriesland.travel], abgerufen am 10. Mai 2021</ref> 1921 wurden im Erdgeschoss des Frontgiebels große Schaufenster eingebaut.<ref name=":0" />
Im Wesentlichen stammt der gesamte hintere Gebäudeteil jedoch aus dem 17. Jahrhundert.<ref name=":3" /> Der Frontgiebel wurde im 18. Jahrhundert im Barockstil erneuert; er erhielt eine neue Backsteinverblendung sowie Schiebefenster, sandsteinerne Voluten (schneckenförmige Spiralen) am Giebelfuß und eine sandsteinerne Giebelkrönung. Die heutige Fassade stammt aus dem Jahr 1812.<ref name=":1">[https://www.ostfriesland.travel/sehenswuerdigkeiten/sehenswuerdigkeit/kunsthaus-norden-norden-norddeich Beschreibung auf Ostfriesland.travel], abgerufen am 10. Mai 2021</ref> 1921 wurden im Erdgeschoss des Frontgiebels große Schaufenster eingebaut.<ref name=":0" />


Von August 1883 bis zur Fertigstellung des Neubaus an der [[Große Neustraße 1|Großen Neustraße 1]] gut 20 Jahre später war das Gebäude Sitz der [[Sparkasse Aurich-Norden|Stadtsparkasse Norden]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S 107</ref> 1989 wurde das Gebäude vom [[Kunstkreis|Norder Kunstkreis]] (heute "[[Kunstverein Norden]] e.V.") erworben.<ref name=":0" /><ref name=":2">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 97</ref> Ein Jahr später begann man mit einer umfangreichen Restaurierung unter Beratung des Hans-Heinrich von Oppeln, der bereits maßgeblich an der Rettung des [[Vossenhus]] beteiligt war.<ref name=":0">Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland. Backsteinbauten des 15. bis 19. Jahrhunderts, Oldenburg, S. 182f.</ref> Dabei konnte die vorgenannte Datierung des Baus vorgenommen werden. Bei der Renovierung wurde großen Wert auf eine ursprüngliche Rekonstruktion des Bestandsbaus gelegt worden, unter anderem wurde auf zeitgenössische Baumaterialien wie Muschelkalk zurückgegriffen.<ref name=":3" />
Von August 1883 bis zur Fertigstellung des Neubaus an der [[Große Neustraße 1|Großen Neustraße 1]] gut 20 Jahre später war das Gebäude Sitz der [[Sparkasse Aurich-Norden|Stadtsparkasse Norden]].<ref>Canzler, Gerhard (1989): Handel und Wandel, Norden, S 107</ref> 1989 wurde das Gebäude vom [[Kunstkreis|Norder Kunstkreis]] erworben.<ref name=":0" /><ref name=":2">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 97</ref> Ein Jahr später begann man mit einer umfangreichen Restaurierung unter Beratung des Hans-Heinrich von Oppeln, der bereits maßgeblich an der Rettung des [[Vossenhus]] beteiligt war.<ref name=":0">Pühl, Eberhard (2007): Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland. Backsteinbauten des 15. bis 19. Jahrhunderts, Oldenburg, S. 182f.</ref> Dabei konnte die vorgenannte Datierung des Baus vorgenommen werden. Bei der Renovierung wurde großen Wert auf eine ursprüngliche Rekonstruktion des Bestandsbaus gelegt worden, unter anderem wurde auf zeitgenössische Baumaterialien wie Muschelkalk zurückgegriffen.<ref name=":3" />


Seit 1995 ist das ''Kunsthaus'', so nun der Name des Gebäudes, Ausstellungsort zeitgenössischer Kunst. <ref name=":1" />
Seit 1995 ist das ''Kunsthaus'', so nun der Name des Gebäudes, Ausstellungsort zeitgenössischer Kunst. <ref name=":1" />
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==Galerie==
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