Haus Meyer (Sielstraße): Unterschied zwischen den Versionen
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'''Haus Meyer''' ist der kaum noch bekannte Name eines historischen Gebäudes an der [[Sielstraße]] 25, im Winkel zu [[Am Alten Siel]]. Hier befand sich in früheren Jahren ein Einzelhandelsgeschäft bzw. Kolonialwarenladen im Besitz von [[Diedrich Meyer]]. Seit den 1930er Jahre führte die Familie Detmers (Hinrich "Hinni" Detmers) den Laden. In den 1950er Jahren erfolgte der Umzug zum Neubaugebiet nahe des [[Schwanenteich|Schwanenteichs]] an die [[Knyphausenstraße]], unmittelbar im Mündungsbereich der [[Zuckerpolderstraße]].<ref name=":0">Diverse facebook-Kommentare unter dem Beitrag vom 9. Februar 2024 von Georg Tenor</ref> | '''Haus Meyer''' ist der kaum noch bekannte Name eines historischen Gebäudes an der [[Sielstraße]] 25, im Winkel zu [[Am Alten Siel]]. Hier befand sich in früheren Jahren ein Einzelhandelsgeschäft bzw. Kolonialwarenladen im Besitz von [[Diedrich Meyer]]. Er verstarb nach 1926.<ref>Adressbuch der Stadt Norden von 1926, S. 20</ref> | ||
Seit den 1930er Jahre führte die Familie Detmers (Hinrich "Hinni" Detmers) den Laden. In den 1950er Jahren erfolgte der Umzug zum Neubaugebiet nahe des [[Schwanenteich|Schwanenteichs]] an die [[Knyphausenstraße]], unmittelbar im Mündungsbereich der [[Zuckerpolderstraße]].<ref name=":0">Diverse facebook-Kommentare unter dem Beitrag vom 9. Februar 2024 von Georg Tenor</ref> | |||
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente der Laden als Sammelstelle für Tierknochen, aus denen die Industrie unter anderem Phosphat zur Herstellung von Dünger gewinnen konnte. Je fünf Kilogramm abgegebener Knochen wurde ein Stück Kernseife als ''Gegenleistung'' gezahlt.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 28f.</ref> | Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] diente der Laden als Sammelstelle für Tierknochen, aus denen die Industrie unter anderem Phosphat zur Herstellung von Dünger gewinnen konnte. Je fünf Kilogramm abgegebener Knochen wurde ein Stück Kernseife als ''Gegenleistung'' gezahlt.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 28f.</ref> | ||