Ölmühle: Unterschied zwischen den Versionen
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Nachdem die Besitzer das Ölschlagen um 1870 eingestellt hatten, wurde die Mühle als windbetriebene Pelde- und Schrotmühle eingerichtet und erhielt den Namen ''(Die) Vereinigung'', weil dort jetzt auch Getreide gemahlen werden konnte. Die ursprüngliche Beschränkung auf den Betrieb als Ölmühle von Seiten der Behörden war offenbar obsolet geworden. In dieser Zeit werden die Interessenten der ''Oelmühlen Vereinigung'' mit Senator R. Eiben in Norden genannt.<ref name=":0" /> Ursächlich für die Umstellung der Mahlart war die aufkommende Unwirtschaftlichkeit von Ölmühlen, deren Zahl in der Stadt im Jahre 1860 noch fünf betrug. Raps als wichtigster Rohstoff für das Ölschlagen war häufig unsicher im Ertrag.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 89</ref> | Nachdem die Besitzer das Ölschlagen um 1870 eingestellt hatten, wurde die Mühle als windbetriebene Pelde- und Schrotmühle eingerichtet und erhielt den Namen ''(Die) Vereinigung'', weil dort jetzt auch Getreide gemahlen werden konnte. Die ursprüngliche Beschränkung auf den Betrieb als Ölmühle von Seiten der Behörden war offenbar obsolet geworden. In dieser Zeit werden die Interessenten der ''Oelmühlen Vereinigung'' mit Senator R. Eiben in Norden genannt.<ref name=":0" /> Ursächlich für die Umstellung der Mahlart war die aufkommende Unwirtschaftlichkeit von Ölmühlen, deren Zahl in der Stadt im Jahre 1860 noch fünf betrug. Raps als wichtigster Rohstoff für das Ölschlagen war häufig unsicher im Ertrag.<ref>Cremer, Ufke (1955): Norden im Wandel der Zeiten, Norden, S. 89</ref> | ||
Seit 1945 ist die Mühle ohne Flügel. Mühlenhaus und -rumpf werden seitdem privat für Wohnzwecke genutzt.<ref name=":0">Schreiber, Gretje (2012): Mühlengeschichten in und um Norden, Manuskript</ref> Letzte Eigentümer waren die Familie Weerda | Seit 1945 ist die Mühle ohne Flügel. Mühlenhaus und -rumpf werden seitdem privat für Wohnzwecke genutzt.<ref name=":0">Schreiber, Gretje (2012): Mühlengeschichten in und um Norden, Manuskript</ref> Letzte Eigentümer waren die Familie Weerda sowie danach der Dachdeckermeister Lüchow.<ref>Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 37</ref> Letzterer investierte erhebliche Mühen und Geldmittel in den Ausbau und den Erhalt der Ölmühle, nachdem er diese zu Anfang der 1970er Jahre erworben hatte. Zunächst sanierte Lüchow den Mühlenstumpf. 1983 folgte der Ostflügel des Mühlenkomplexes, zu Beginn der 1990er Jahre dann der Westflügel.<ref>Schriftliche Auskunft von Klaus Lüchow, bei facebook mitgeteilt am 26. November 2022</ref> | ||
Am 22. Dezember 2022 wurde die Ölmühle zum Preis von ca. 1,2 Millionen Euro zum Verkauf angeboten. | |||
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