Haus Schipper: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Haus Schipper''' wurde wahrscheinlich vor 1800 errichtet, stammt aber im Kern bereits aus dem 16. Jahrhundert.<ref name=":1">[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref><ref name=":0" /> Bis mindestens in das 19. Jahrhundert hat sich hier vermutlich eine Bäckerei befunden.<ref name=":0" /> Von etwa 1900 stammt zudem die heutige Fassade.<ref name=":1" /><ref>Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 16</ref> | Das '''Haus Schipper''' wurde wahrscheinlich vor 1800 errichtet, stammt aber im Kern bereits aus dem 16. Jahrhundert.<ref name=":1">[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref><ref name=":0" /> Bis mindestens in das 19. Jahrhundert hat sich hier vermutlich eine Bäckerei befunden.<ref name=":0" /> Von etwa 1900 stammt zudem die heutige Fassade.<ref name=":1" /><ref>Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 16</ref> | ||
Im Jahr 1930 erwarben [[Gerhard Schipper|Gerhard]] und [[Enno Schipper]] das Gebäude, die hier gemeinsam einen Friseursalon einrichteten.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 181</ref> Ein solcher wird hier auch heute noch betrieben, jedoch unter dem Namen ''Friseursalon Denkena''. | Im Jahr 1930 erwarben [[Gerhard Schipper|Gerhard]] und [[Enno Schipper]] das Gebäude, die hier gemeinsam einen Friseursalon einrichteten.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 181</ref> Ein solcher wird hier auch heute noch betrieben, jedoch unter dem Namen ''Friseursalon Denkena''. Der Schippersche Friseursalon wurde [[Am Markt 7]] fortbetrieben.<ref>Schreiber, Gretje (1992): Der Norder Marktplatz und seine Geschichte bis heute, Aurich, S. 40</ref> | ||
Im Frühjahr 2022 geriet das Objekt in die bundesweiten Schlagzeilen. Zum wiederholten Male wurde der Leezdorfer Immobilienbesitzer Wilke Saathoff beschuldigt, ukrainische Kriegsflüchtlinge in stark renovierungsbedürftigen Wohnungen unterzubringen und dafür horrende Mieten zu verlangen. | Im Frühjahr 2022 geriet das Objekt in die bundesweiten Schlagzeilen. Zum wiederholten Male wurde der Leezdorfer Immobilienbesitzer Wilke Saathoff beschuldigt, ukrainische Kriegsflüchtlinge in stark renovierungsbedürftigen Wohnungen unterzubringen und dafür horrende Mieten zu verlangen. | ||