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'''Sandweg''' wurde früher der südwestliche Teil des [[Brummelkamp|Brummelkamps]] sowie der östliche Teil vom [[Im Spiet]] bis zur Einmündung [[Ruthörn]]. Er hat seinen Namen vom den sandhaltigen [[Geest|Geestboden]] erhalten, über den er verläuft. | |||
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== Geschichte == | |||
Die Bewohner waren ursprünglich bis ins 19. Jahrhundert hinein dem [[Kloster Norden|Dominikanerkloster]] und nach der Säkularisation dem Norder [[Amtmann]] als Rechtsnachfolger gegen das Privileg der Steuerfreiheit zum Handdienst verpflichtet (Arbeiten auf Verlangen). Ferner fielen die Bewohner unter die Gerichtsbarkeit des [[Amtsgericht Norden|Amtsgerichts]] und nicht des [[Stadtgericht Norden|Stadtgerichts]].<ref>Schreiber, Gretje (1994): Frohn- und Hofdienste in Norden, in: Heim und Herd, Beilage Ostfriesischer Kurier 19. Februar 1994, S. 1 ff.</ref> | |||
Ende des 18. Jahrhundert befanden sich sieben Häuser am Sandweg. Für das Jahr 1848 sind hier 58 Einwohner nachgewiesen, die in acht Wohngebäuden wohnten. Dadurch ergibt sich eine durchschnittliche Haushaltsgröße von | Ende des 18. Jahrhundert befanden sich sieben Häuser am Sandweg. Für das Jahr 1848 sind hier 58 Einwohner nachgewiesen, die in acht Wohngebäuden wohnten. Dadurch ergibt sich eine durchschnittliche Haushaltsgröße von sieben bis acht Personen.<ref>Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover von 1848</ref> | ||
==Einzelnachweise== | ==Einzelnachweise== | ||
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==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||
*[[Sandbauerschaft]] | *[[Sandbauerschaft]] | ||
*[[Stuvertsweg]] | |||
[[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]] | [[Kategorie:Orte im Stadtgebiet]] | ||
[[Kategorie:Orte in Norden (Stadtteil)]] | [[Kategorie:Orte in Norden (Stadtteil)]] | ||
[[Kategorie: | [[Kategorie:Ostlintel]] | ||
Aktuelle Version vom 22. Mai 2022, 23:46 Uhr
Sandweg | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Kategorie | Orte in Norden |
| Stadtteil/-viertel | Ostlintel |
| Genaue Lage | südwestlicher Teil des Brummelkamps
und östlicher Teil von Im Spiet |
Sandweg wurde früher der südwestliche Teil des Brummelkamps sowie der östliche Teil vom Im Spiet bis zur Einmündung Ruthörn. Er hat seinen Namen vom den sandhaltigen Geestboden erhalten, über den er verläuft.
Geschichte
Die Bewohner waren ursprünglich bis ins 19. Jahrhundert hinein dem Dominikanerkloster und nach der Säkularisation dem Norder Amtmann als Rechtsnachfolger gegen das Privileg der Steuerfreiheit zum Handdienst verpflichtet (Arbeiten auf Verlangen). Ferner fielen die Bewohner unter die Gerichtsbarkeit des Amtsgerichts und nicht des Stadtgerichts.[1]
Ende des 18. Jahrhundert befanden sich sieben Häuser am Sandweg. Für das Jahr 1848 sind hier 58 Einwohner nachgewiesen, die in acht Wohngebäuden wohnten. Dadurch ergibt sich eine durchschnittliche Haushaltsgröße von sieben bis acht Personen.[2]