Uldingaburg: Unterschied zwischen den Versionen
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|zoom=16 | |||
|Entstehungszeit=vermutlich 14. Jahrhundert | |||
|Erbauer=Familie [[Uldinga]] | |||
|Bauweise=Steinhaus mit Turm (Turmhaus) | |||
| center = 53.60325455983173, 7.20922907185099 | |Erhaltungszustand=um 1806 abgebrochen | ||
| circles = 53.60325455983173, 7.20922907185099 : 50 | |Genaue Lage=[[Schulstraße]] 9-11 | ||
| zoom = 16 | 26506 Norden | ||
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Die '''Uldingaburg,''' auch ''(Ekeler) Torenhus'' bzw. ''(Ekeler) Torenhues''; zu deutsch: ''Ekeler Turmhaus,'' war ein burgähnliches Gebäude, die sich im Winkel der heutigen Straßenzüge [[Schulstraße]] und [[An der Gartenallee]] befunden hat. Es war Hautgebäude vom ''Gut Ekel'' zu dem auch das heute noch erhaltene, um 1600 erbaute und 1605 erstmals erwähnte [[Ekeler Vorwerk]] gehörte. Dieses war das ''Schatthaus'' (Versorgungshaus) der Burg. Vom Baustil her erinnerte die Uldingaburg an das [[Altes Rathaus |Alte Rathaus]] von Norden. | Die '''Uldingaburg,''' auch ''(Ekeler) Torenhus'' bzw. ''(Ekeler) Torenhues''; zu deutsch: ''Ekeler Turmhaus,'' war ein burgähnliches Gebäude, die sich im Winkel der heutigen Straßenzüge [[Schulstraße]] und [[An der Gartenallee]] befunden hat. Es war Hautgebäude vom ''Gut Ekel'' zu dem auch das heute noch erhaltene, um 1600 erbaute und 1605 erstmals erwähnte [[Ekeler Vorwerk]] gehörte. Dieses war das ''Schatthaus'' (Versorgungshaus) der Burg. Vom Baustil her erinnerte die Uldingaburg an das [[Altes Rathaus |Alte Rathaus]] von Norden. | ||
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Nach dem Tod der Ehehleute erbt der gemeinsame Sohn [[Friedrich Ulrich Cirksena|Friedrich Ulrich]] das gesamte Gut. Noch vor seinem Tod im Jahre 1710 fällt das Gut Ekel an seinen Vetter [[Christian Eberhard Cirksena|Christian Eberhard]], der bereits 1708 stirbt. Ab diesem Zeitpunkt wird die Anlage auch ''Fürstliches Jagdschloss'' benannt. Der Fürst wird in Unterlagen vom 19. Februar 1707 als Eigentümer genannt. Nach Christian Eberhards Ableben erbt dessen Sohn und neuer Fürst Ostfrieslands, [[Georg Albrecht Cirksena|Georg Albrecht]], das Anwesen. Er veräußert es am 17. August 1711 an den Norder Ratsherrn [[Wichman Wilhelm Toden]]. Später gehörte es offenbar [[Sicco Doden Cremer]].<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 54</ref> | Nach dem Tod der Ehehleute erbt der gemeinsame Sohn [[Friedrich Ulrich Cirksena|Friedrich Ulrich]] das gesamte Gut. Noch vor seinem Tod im Jahre 1710 fällt das Gut Ekel an seinen Vetter [[Christian Eberhard Cirksena|Christian Eberhard]], der bereits 1708 stirbt. Ab diesem Zeitpunkt wird die Anlage auch ''Fürstliches Jagdschloss'' benannt. Der Fürst wird in Unterlagen vom 19. Februar 1707 als Eigentümer genannt. Nach Christian Eberhards Ableben erbt dessen Sohn und neuer Fürst Ostfrieslands, [[Georg Albrecht Cirksena|Georg Albrecht]], das Anwesen. Er veräußert es am 17. August 1711 an den Norder Ratsherrn [[Wichman Wilhelm Toden]]. Später gehörte es offenbar [[Sicco Doden Cremer]].<ref>Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 54</ref> | ||
Als | Als [[Bruno Heilmann|Notar Heilmann]] 1805 das Anwesen erwirbt, steht im Vertrag, dass es dem Käufer frei stehe, das durch Einsturz bedrohte Haus, sobald er es will, abzubrechen. So kam es dann auch kurze Zeit später, je nach Quelle wird das Jahr 1805, 1806, 1816 oder 1830 als Abrissjahr angegeben. Am naheliegendsten erscheinen 1805 bzw. 1806, da ein derartiger Passus im Kaufvertrag wohl nicht enthalten wäre, wäre das Schloss nicht tatsächlich dem Einsturz nahe. | ||
Heute erinnert an die Burg und die Familie noch das [[Haus Uldinga]], ein Wohn- und Pflegeheim für Menschen mit geistigen bzw. körperlichen Beeinträchtigungen, das sich nördlich des einstigen Anwesens befindet. | Heute erinnert an die Burg und die Familie noch das [[Haus Uldinga]], ein Wohn- und Pflegeheim für Menschen mit geistigen bzw. körperlichen Beeinträchtigungen, das sich nördlich des einstigen Anwesens befindet. | ||