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1854 betrug das Schulgeld ungefähr 100 Reichstaler.<ref>StAA, Rep. 14, Nr. 1708</ref> Die Schulzeit lief an fünf Tagen am Vormittag von 09:00 bis 12:00 Uhr und nachmittags von 13:00 bis 16:00 Uhr. Die einklassige Schule besuchten im Sommer des Jahres insgesamt 46 und im Winter 44 Kinder. 1884 stieg die Schülerzahl auf 61 im Sommer und auf 62 im Winter.<ref>StAA, Rep. 14, Nr. 1709</ref>
1854 betrug das Schulgeld ungefähr 100 Reichstaler.<ref>StAA, Rep. 14, Nr. 1708</ref> Die Schulzeit lief an fünf Tagen am Vormittag von 09:00 bis 12:00 Uhr und nachmittags von 13:00 bis 16:00 Uhr. Die einklassige Schule besuchten im Sommer des Jahres insgesamt 46 und im Winter 44 Kinder. 1884 stieg die Schülerzahl auf 61 im Sommer und auf 62 im Winter.<ref>StAA, Rep. 14, Nr. 1709</ref>


Wie in früheren Jahren üblich, wurde der Schulmeister (alte Bezeichnung für eine nicht-akademische Lehrkraft) von den sogenannten Schulinteressenten gewählt. Die Interessenten waren jene Einwohner, die ihre Kinder an die jeweilige Schule schickten. Üblich war es, dass sich das anteilige Stimmrecht anhannd des Grundbesitzes besaß. So hatten Großbauern einen weitaus höheren Stimmanteil, als einfache Landarbeiter. Im Falle der Schule Osterloog wird beispielsweise der Stimmanteil des Großbauern des [[Hof Meyenburg|Hofs Meyenburg]] im 19. Jahrhundert mit 2 1/4 angegeben, während der normale Einwohner nur zwischen 1/4, 1/2 oder 1 Anteil Gewichtung hatte.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 57</ref>
Wie in früheren Jahren üblich, wurde der [[Schulmeister]] (alte Bezeichnung für eine nicht-akademische Lehrkraft) von den sogenannten Schulinteressenten gewählt. Die Interessenten waren jene Einwohner, die ihre Kinder an die jeweilige Schule schickten. Üblich war es, dass sich das anteilige Stimmrecht anhannd des Grundbesitzes besaß. So hatten Großbauern einen weitaus höheren Stimmanteil, als einfache Landarbeiter. Im Falle der Schule Osterloog wird beispielsweise der Stimmanteil des Großbauern des [[Hof Meyenburg|Hofs Meyenburg]] im 19. Jahrhundert mit 2 1/4 angegeben, während der normale Einwohner nur zwischen 1/4, 1/2 oder 1 Anteil Gewichtung hatte.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 57</ref>


1907 brannte das Gebäude aus unbekannten Gründen ab und wurde ein Jahr später an der [[Osterlooger Schule|heutigen Stelle]] neugebaut.<ref name=":0" />
1907 brannte das Gebäude aus unbekannten Gründen ab und wurde ein Jahr später an der [[Osterlooger Schule|heutigen Stelle]] neugebaut.<ref name=":0" />