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| Text = Gebäude in Norden
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Der '''Speicher de Hoop''' (auch: ''Samson'scher Speicher'') wurde 1831 erbaut und gehörte bis 1938 zu den Getreidespeichern der jüdischen [[Heinz Samson|Familie Samson]]. Untypisch für den [[Neuer Weg]] ist hierbei, dass der Speicher unmittelbar an der Straße erbaut wurde und nicht - wie bei den anderen Gebäuden - hinter dem Hauptgebäude.
Der '''Speicher de Hoop''' (auch: ''Samson'scher Speicher'') wurde 1831 erbaut und gehörte bis 1938 zu den Getreidespeichern der jüdischen [[Heinz Samson|Familie Samson]]. Untypisch für den [[Neuer Weg]] ist hierbei, dass der Speicher unmittelbar an der Straße erbaut wurde und nicht - wie bei den anderen Gebäuden - hinter dem Hauptgebäude.


Hinter dem Speicher befand sich früher ein großer Viehstahl, der bis zu 100 Kühe fassen konnte.<ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 47</ref> 1938 wurde das Gebäude von [[Heike Hinrichs]] erworben, nachdem die Nationalsozialisten die Familie Samson enteigneten.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172</ref><ref>[https://www.oz-online.de/-printartikel/815740/Die-Ermordeten-begleiteten-ihn-zeitlebens Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 11. September 2009], abgerufen am 8. September 2021</ref> Ab 1950 oder 1951 wurde das Packhaus für Wohn- und Geschäftszwecke umgebaut.<ref>Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 45</ref><ref name=":0">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 36</ref> Bis dahin wurde das Gebäude als Bibliothek genutzt.<ref name=":0" />
Hinter dem Speicher befand sich früher ein großer Viehstahl, der bis zu 100 Kühe fassen konnte.<ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 47</ref> Im Sommer weideten diese Tiere auf bestem Weideland in [[Süderneuland I]].<ref>Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 347ff.</ref>
 
1938 wurde das Gebäude von [[Heike Hinrichs]] erworben, nachdem die Nationalsozialisten die Familie Samson enteigneten.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 172</ref><ref>[https://www.oz-online.de/-printartikel/815740/Die-Ermordeten-begleiteten-ihn-zeitlebens Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 11. September 2009], abgerufen am 8. September 2021</ref> Ab 1950 oder 1951 wurde das Packhaus für Wohn- und Geschäftszwecke umgebaut.<ref>Brückner, Annemarie / Gerdes, Edo (1984): So war es damals. Bilder aus dem alten Norden, Leer, S. 45</ref><ref name=":0">Dorsch, Thomas / Wenz, Martin (2003): Norden / Ostfriesland. Denkmalpflegerische Zielplanung für Osterstraße und Neuen Weg, Hameln, S. 36</ref> Bis dahin wurde das Gebäude als Bibliothek genutzt.<ref name=":0" />


Der zwischen beiden befindliche Mittelbau wurde schließlich 1967 eingefügt.<ref name=":0" /> Wie auch das benachbarte [[Haus Samson]] wurde der Speicher 2000 bis 2001 geradezu vorbildlich anhand alter Fotos im Auftrag der [[Sparkasse Aurich-Norden]] restauriert.<ref name=":0" /><ref>Sparkasse Aurich-Norden (2002): Neuer Weg in Norden (Werbeflyer)</ref> Das Gebäude steht heute wegen seiner historischen Bedeutung unter Denkmalschutz.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref>
Der zwischen beiden befindliche Mittelbau wurde schließlich 1967 eingefügt.<ref name=":0" /> Wie auch das benachbarte [[Haus Samson]] wurde der Speicher 2000 bis 2001 geradezu vorbildlich anhand alter Fotos im Auftrag der [[Sparkasse Aurich-Norden]] restauriert.<ref name=":0" /><ref>Sparkasse Aurich-Norden (2002): Neuer Weg in Norden (Werbeflyer)</ref> Das Gebäude steht heute wegen seiner historischen Bedeutung unter Denkmalschutz.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref>