In der Wirde: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
Zur Navigation springen Zur Suche springen
K Textersetzung - „#multimaps“ durch „#display_map“
Keine Bearbeitungszusammenfassung
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 22: Zeile 22:
|-
|-
|Namensgebung
|Namensgebung
|vor 1923
|um oder vor 1912
|-
|-
|Historische Namen
|Historische Namen
|unbekannt
|In der Wierde
|}
|}
'''In der Wirde''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Ostlintel]]. Die Straße geht östlich vom [[Flökershauser Weg]] ab und endet im östlichen Ausläufer als Sackgasse. Zuvor gehen dort südlich die [[Alte Graft]] und nördlich die Straße [[Wirde Landen]] ab. Etwa mittig von In der Wirde geht ein Nebenarm gen Norden, der dort auch wieder Anschluss an die letztgenannte Straße hat. Zwischen Wirde Landen und In der Wirde existiert zudem westlich eine Lohne.
'''In der Wirde''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Ostlintel]]. Die Straße geht östlich vom [[Flökershauser Weg]] ab und endet im östlichen Ausläufer als Sackgasse. Zuvor gehen dort südlich die [[Alte Graft]] und nördlich die Straße [[Wirde Landen]] ab. Etwa mittig von In der Wirde geht ein Nebenarm gen Norden, der dort auch wieder Anschluss an die letztgenannte Straße hat. Zwischen Wirde Landen und In der Wirde existiert zudem westlich eine Lohne.
Zeile 34: Zeile 34:


=== Herkunft des Namens ===
=== Herkunft des Namens ===
Der Straßenname geht zurück auf das [[Flurstück]] mit Namen [[Wirde]], das sich hier befindet. Es bezeichnet ein erhöhtes und gegen Überschwemmung geschütztes Land.<ref>Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden</ref>
Der Straßenname, früher auch ''In der Wierde'' geschrieben, geht zurück auf das [[Flurstück]] mit Namen [[Wirde]], das sich hier befindet. Es bezeichnet ein erhöhtes und gegen Überschwemmung geschütztes Land.<ref>Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden</ref>


=== Entwicklung ===
=== Entwicklung ===
Die Straße existiert vermutlich bereits seit mehreren hundert Jahren als Zufahrtsstraße zum 1665 errichteten, ehemaligen [[Haus Wirde |Haus Wirde]] in Höhe der heutigen [[Alte Graft |Alten Graft]]. Das Haus wurde bis 1923 als Schankwirtschaft benutzt. Neben einzelner Nachbebauung fand eine Erweiterung der Straße erst um 2000 statt.
Die Straße existiert vermutlich bereits seit mehreren hundert Jahren als Zufahrtsstraße zum 1665 errichteten, ehemaligen [[Haus Wirde |Haus Wirde]] in Höhe der heutigen [[Alte Graft |Alten Graft]]. Das Haus wurde bis 1923 als Schankwirtschaft benutzt. Neben einzelner Nachbebauung fand eine Erweiterung der Straße erst um 2000 statt.
Wie aus dem Adressbuch der [[Sandbauerschaft]] von 1912 hervorgeht, trug die Straße bereits in dieser Zeit ihren bis heute erhaltenen Namen.<ref>Lottmann, Elfriede (1998): ''Fast vergessen: Die Sandbauerschaft.'' In: ''Heim und Herd'' im Ostfriesischen Kurier (April 1998)</ref>


== Gebäude und Plätze ==
== Gebäude und Plätze ==

Aktuelle Version vom 25. Oktober 2024, 08:35 Uhr

In der Wirde

Die Karte wird geladen …
Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ostlintel
Erschließungsjahr vor 1923
Namensgebung um oder vor 1912
Historische Namen In der Wierde

In der Wirde ist eine Gemeindestraße in Ostlintel. Die Straße geht östlich vom Flökershauser Weg ab und endet im östlichen Ausläufer als Sackgasse. Zuvor gehen dort südlich die Alte Graft und nördlich die Straße Wirde Landen ab. Etwa mittig von In der Wirde geht ein Nebenarm gen Norden, der dort auch wieder Anschluss an die letztgenannte Straße hat. Zwischen Wirde Landen und In der Wirde existiert zudem westlich eine Lohne.

Geschichte

Herkunft des Namens

Der Straßenname, früher auch In der Wierde geschrieben, geht zurück auf das Flurstück mit Namen Wirde, das sich hier befindet. Es bezeichnet ein erhöhtes und gegen Überschwemmung geschütztes Land.[1]

Entwicklung

Die Straße existiert vermutlich bereits seit mehreren hundert Jahren als Zufahrtsstraße zum 1665 errichteten, ehemaligen Haus Wirde in Höhe der heutigen Alten Graft. Das Haus wurde bis 1923 als Schankwirtschaft benutzt. Neben einzelner Nachbebauung fand eine Erweiterung der Straße erst um 2000 statt.

Wie aus dem Adressbuch der Sandbauerschaft von 1912 hervorgeht, trug die Straße bereits in dieser Zeit ihren bis heute erhaltenen Namen.[2]

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht überwiegend aus Einfamilienhäusern, vereinzelt finden sich Doppelhäuser. Das Haus Wirde von 1665 ist nicht mehr existent.

Einzelnachweise

  1. Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden
  2. Lottmann, Elfriede (1998): Fast vergessen: Die Sandbauerschaft. In: Heim und Herd im Ostfriesischen Kurier (April 1998)

Siehe auch