Sielhaus: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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==Sielhaus==
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Das '''Sielhaus''' (auch: ''Gastmarscher Sielhaus'') war ein Gebäude am [[Hansweg]] in [[Westermarsch I]]. Es fungierte als Dienstwohnung für den [[Sielwärter]] des naheliegenden [[Gastmarscher Siel|Gastmarscher Siels]] und wurde daher wohl auch in der Zeit um 1758 errichtet. Zum Nebenerwerb betrieb der Sielwärter später offenbar eine Gastwirtschaft, die auch ''Smerig Lepel'' (Schmieger Löffel) genannt wurde.<ref>Imhoff, Mathilde (1988): Flurnamen zur Deutschen Grundkarte (DGK 5) 2409/6 Addinggaster Polder, in: Heim und Herd (Beilage zum Ostfriesischen Kurier) vom 30. April 1988, Nr. 1/2, S. 7</ref> Der Name verweist hier auf Nahrungsfett wie Butter und Schmalz, was darauf hindeutet, dass es hier ein besonders schmackhaftes, aber fettreiches Essen gab.<ref>Haddinga, Johann (2011): Das Kurier-Leserfoto. In: Ostfriesischer Kurier, Juli 2011</ref>
Das '''Sielhaus''' (auch: ''Gastmarscher Sielhaus'') war ein Gebäude am [[Hansweg]] in [[Westermarsch I]]. Es fungierte als Dienstwohnung für den [[Sielwärter]] des naheliegenden [[Gastmarscher Siel|Gastmarscher Siels]] und wurde daher wohl auch in der Zeit um 1758 errichtet. Zum Nebenerwerb betrieb der Sielwärter später offenbar eine Gastwirtschaft, die auch ''Smerig Lepel'' (Schmieger Löffel) genannt wurde.<ref>Imhoff, Mathilde (1988): Flurnamen zur Deutschen Grundkarte (DGK 5) 2409/6 Addinggaster Polder, in: Heim und Herd (Beilage zum Ostfriesischen Kurier) vom 30. April 1988, Nr. 1/2, S. 7</ref> Der Name verweist hier auf Nahrungsfett wie Butter und Schmalz, was darauf hindeutet, dass es hier ein besonders schmackhaftes, aber fettreiches Essen gab.<ref>Haddinga, Johann (2011): Das Kurier-Leserfoto. In: Ostfriesischer Kurier, Juli 2011</ref>


Das hier beschrieben Sielhaus darf nicht mit der - manchmal ebenfalls so bezeichneten - Hafenmeisterei am [[Norder Hafen]] verwechselt werden.  
Das hier beschrieben Sielhaus darf nicht mit de - manchmal ebenfalls so bezeichneten - [[Sieltorhaus]] (Alte Hafenmeisterei) am [[Norder Hafen]] verwechselt werden.  


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Aktuelle Version vom 22. Mai 2022, 20:31 Uhr

Sielhaus

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Basisdaten
Entstehungszeit um 1758
Erbauer unbekannt
Bauweise unbekannt
Erhaltungszustand abgebrochen
Genaue Lage Hansweg 5

26506 Norden

Das Sielhaus (auch: Gastmarscher Sielhaus) war ein Gebäude am Hansweg in Westermarsch I. Es fungierte als Dienstwohnung für den Sielwärter des naheliegenden Gastmarscher Siels und wurde daher wohl auch in der Zeit um 1758 errichtet. Zum Nebenerwerb betrieb der Sielwärter später offenbar eine Gastwirtschaft, die auch Smerig Lepel (Schmieger Löffel) genannt wurde.[1] Der Name verweist hier auf Nahrungsfett wie Butter und Schmalz, was darauf hindeutet, dass es hier ein besonders schmackhaftes, aber fettreiches Essen gab.[2]

Das hier beschrieben Sielhaus darf nicht mit de - manchmal ebenfalls so bezeichneten - Sieltorhaus (Alte Hafenmeisterei) am Norder Hafen verwechselt werden.

Einzelnachweise

  1. Imhoff, Mathilde (1988): Flurnamen zur Deutschen Grundkarte (DGK 5) 2409/6 Addinggaster Polder, in: Heim und Herd (Beilage zum Ostfriesischen Kurier) vom 30. April 1988, Nr. 1/2, S. 7
  2. Haddinga, Johann (2011): Das Kurier-Leserfoto. In: Ostfriesischer Kurier, Juli 2011

Siehe auch