Nordsee-Camp Norddeich: Unterschied zwischen den Versionen

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==Nordsee-Camp Norddeich==
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*siehe auch: [[Norddeich Radio#Geschichte|Geschichte von Norddeich Radio]]
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Am 1. Mai 1907 nahm [[Norddeich Radio]] den Betrieb auf dem Gelände des heutigen Campingplatzes in Betrieb. Viele Gebäude aus dieser Zeit wurden von der ehemaligen Küstenfunkstelle übernommen und umfunktioniert. Nach ihrem Umzug im Jahre 1931 nach [[Utlandshörn]] befand sich hier nur noch eine Sendeanlage, ehe die letzten Funkmasten 1973 zum [[Sender Osterloog]] verlagert wurden.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 11</ref>
Am 1. Mai 1907 nahm [[Norddeich Radio]] den Betrieb auf dem Gelände des heutigen Campingplatzes in Betrieb. Viele Gebäude aus dieser Zeit wurden von der ehemaligen Küstenfunkstelle übernommen und umfunktioniert. Nach ihrem Umzug im Jahre 1931 nach [[Utlandshörn]] befand sich hier nur noch eine Sendeanlage, ehe die letzten Funkmasten 1973 zum [[Sender Osterloog]] verlagert wurden.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 11</ref> Der ehemalige Kühlturm wurde 1974 von einer Windhose getroffen und beschädigt. Die Windhose zerstörte anschließend auch das [[Kugelhaus]].<ref>Kommentar von Janni Wilhelm unter einem Bild vom Kugelhaus auf [https://www.facebook.com/photo/?fbid=25486935590935919&set=gm.1167606014982884&idorvanity=403157474761079 facebook] am 3. Dezember 2025</ref>


1983 übernahm ein privater Investor das Gelände und errichtete hier bis 1984 einen Campingplatz mit ungefähr 250 Stellplätzen.<ref>Sanders, Adolf (1988): Unsere Stadt hinterm Deich, Norden, S. 34</ref><ref name=":1" /> Bereits zuvor gab es einen kleinen Campingplatz an der [[Badestraße]].<ref name=":1">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 83</ref><ref name=":0" /> 1995 wurde dieser erheblich auf rund 550 Plätze erweitert. Weitere Umbau- und Erweiterungsbauten wurden in den Folgejahren vorgenommen.<ref name=":0">[https://nordsee-camp.de/startseite/chronologie-nordsee-camp-norddeich/ Chronologie des Nordsee-Camps Norddeich], abgerufen am 28. Juli 2021</ref> Die denkmalgeschützten Gebäude von Norddeich Radio wurden dabei in das Konzept mit einbezogen und genutzt, hier befinden sich unter anderem die sanitären Anlagen, Speiseräume und weitere, für Campingplätze typische Einrichtungen.  
1983 übernahm ein privater Investor das Gelände und errichtete hier bis 1984 einen Campingplatz mit ungefähr 250 Stellplätzen.<ref>Sanders, Adolf (1988): Unsere Stadt hinterm Deich, Norden, S. 34</ref><ref name=":1" /> Bereits zuvor gab es einen kleinen Campingplatz an der [[Badestraße]].<ref name=":1">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 83</ref><ref name=":0" /> 1995 wurde dieser erheblich auf rund 550 Plätze erweitert. Weitere Umbau- und Erweiterungsbauten wurden in den Folgejahren vorgenommen.<ref name=":0">[https://nordsee-camp.de/startseite/chronologie-nordsee-camp-norddeich/ Chronologie des Nordsee-Camps Norddeich], abgerufen am 28. Juli 2021</ref> Die denkmalgeschützten Gebäude von Norddeich Radio wurden dabei in das Konzept mit einbezogen und genutzt, hier befinden sich unter anderem die sanitären Anlagen, Speiseräume und weitere, für Campingplätze typische Einrichtungen. Das dortige Restaurant ''Funkenpuste'' war lange Zeit eine beliebte Anlaufstelle.  


==Galerie==
==Galerie==

Aktuelle Version vom 4. Dezember 2025, 14:36 Uhr

Nordsee-Camp Norddeich

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Basisdaten
Entstehungszeit 1983-1984
Erbauer diverse
Bauweise Campingplatz
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Deichstraße 21

26506 Norden

Das Nordsee-Camp Norddeich ist ein auf dem Grund der ersten Hauptstation von Norddeich Radio im Jahre 1983 errichteter Campingplatz. Anders als der (touristisch wirksamere) Name vermuten lässt, befindet sich dieser nicht in Norddeich, sondern an der Deichstraße 21 in Westermarsch II bzw. Itzendorf.

Geschichte

Am 1. Mai 1907 nahm Norddeich Radio den Betrieb auf dem Gelände des heutigen Campingplatzes in Betrieb. Viele Gebäude aus dieser Zeit wurden von der ehemaligen Küstenfunkstelle übernommen und umfunktioniert. Nach ihrem Umzug im Jahre 1931 nach Utlandshörn befand sich hier nur noch eine Sendeanlage, ehe die letzten Funkmasten 1973 zum Sender Osterloog verlagert wurden.[1] Der ehemalige Kühlturm wurde 1974 von einer Windhose getroffen und beschädigt. Die Windhose zerstörte anschließend auch das Kugelhaus.[2]

1983 übernahm ein privater Investor das Gelände und errichtete hier bis 1984 einen Campingplatz mit ungefähr 250 Stellplätzen.[3][4] Bereits zuvor gab es einen kleinen Campingplatz an der Badestraße.[4][5] 1995 wurde dieser erheblich auf rund 550 Plätze erweitert. Weitere Umbau- und Erweiterungsbauten wurden in den Folgejahren vorgenommen.[5] Die denkmalgeschützten Gebäude von Norddeich Radio wurden dabei in das Konzept mit einbezogen und genutzt, hier befinden sich unter anderem die sanitären Anlagen, Speiseräume und weitere, für Campingplätze typische Einrichtungen. Das dortige Restaurant Funkenpuste war lange Zeit eine beliebte Anlaufstelle.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 11
  2. Kommentar von Janni Wilhelm unter einem Bild vom Kugelhaus auf facebook am 3. Dezember 2025
  3. Sanders, Adolf (1988): Unsere Stadt hinterm Deich, Norden, S. 34
  4. 4,0 4,1 Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 83
  5. 5,0 5,1 Chronologie des Nordsee-Camps Norddeich, abgerufen am 28. Juli 2021

Siehe auch