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==Haus Barenbusch==
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Die '''Haus Barenbusch''' (auch: ''Gut Barenbusch''; früher: ''Haus Barenborg'', ''Baringaborg'') war ein großes Steinhaus, das sich auf dem Grund des heutigen [[Barenbuscher Weg]] 23 befand. Es befand sich unmittelbar nördlich der [[Idzingaburg]] und war dessen ''Schatthaus'' (Versorgungshof). Es ähnelte im Aussehen dem Typus ostfriesischer Burgen, die man sich jedoch mehr als große Steinhäuser als Burgen im engeren Sinne vorstellen kann.
Die '''Haus Barenbusch''' (auch: ''Gut Barenbusch''; früher: ''Haus Barenborg'', ''Baringaborg'') war ein großes Steinhaus, das sich auf dem Grund des heutigen [[Barenbuscher Weg]] 23 befand. Es befand sich unmittelbar nördlich der [[Idzingaburg]] und war dessen ''Schatthaus'' (Versorgungshof). Es ähnelte im Aussehen dem Typus ostfriesischer Burgen, die man sich jedoch mehr als große Steinhäuser als Burgen im engeren Sinne vorstellen kann.


Heute steht auf dem Grund des alten Gutes eine denkmalgeschützte Stadtvilla aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref>
Heute steht auf dem Grund des alten Gutes eine denkmalgeschützte Stadtvilla aus dem späten 19. oder frühen 20. Jahrhundert.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Baudenkmale_in_Norden Liste der Baudenkmale in Norden], abgerufen am 11. November 2021</ref> Die benachbarte Villa stammt aus dem Jahre 1913.


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Nach dem Verfall der Idzingaburg diente das Haus Barenbusch als Wehrhaus (Wohnhaus mit Verteidigungsanlagen) dem Schutz der Stadt Norden, die zu keinem Zeitpunkt mit einer Stadtmauer befestigt war. Um 1760 betrieb [[Meint Hayo Rykena]] hier eine Kornbrennerei.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 134</ref>
Nach dem Verfall der Idzingaburg diente das Haus Barenbusch als Wehrhaus (Wohnhaus mit Verteidigungsanlagen) dem Schutz der Stadt Norden, die zu keinem Zeitpunkt mit einer Stadtmauer befestigt war. Um 1760 betrieb [[Meint Hayo Rykena]] hier eine Kornbrennerei.<ref>Canzler, Gerhard (1989): Norden. Handel und Wandel, Norden, S. 134</ref>


Für das Jahr 1848 sind 16 Bewohner nachgewiesen, die in zwei Wohngebäuden wohnten. Infolge eines Brandes im Jahr 1892 musste das Gebäude abgerissen werden. Auf dessen Grund errichtete man eine prachtvolle Stadtvilla, die heute noch existiert und unter Denkmalschutz steht. Vom Haus Barenbusch ist nur noch das Kellergewölbe vorhanden, welches sich unter dem heutigen Bau befindet.
Für das Jahr 1848 sind für den Bereich Barenbusch 16 Bewohner nachgewiesen, die in zwei Wohngebäuden wohnten. Infolge eines Brandes im Jahr 1892 musste das Hauptgebäude abgerissen werden. Auf dessen Grund errichtete man eine prachtvolle Stadtvilla, die heute noch existiert und unter Denkmalschutz steht. Vom Haus Barenbusch ist nur noch das Kellergewölbe vorhanden, welches sich unter dem heutigen Bau befindet. Als Ersatz für das alte Haus Barenbusch nebst Scheune, auf dessen Grund später eine Stadtvilla errichtet wurde, wurde unweit davon entfernt ein neuer Gulfhof aufgebaut, der heute auch als [[Hof Barenbusch|''Hof Barenbusch'']] bezeichnet wird.


Als Ersatz für das alte Haus Barenbusch nebst Scheune, auf dessen Grund später eine Stadtvilla errichtet wurde, wurde unweit davon entfernt ein neuer Gulfhof aufgebaut, der heute auch als [[Hof Barenbusch]] bezeichnet wird.
In der stattlichen Villa, seinerzeit im Besitz der [[Gerda Fegter|Familie Bussen]], verlebte der um Stadt und Land hochverdiente [[Popke Fegter]] seine letzten Lebensmonate, nachdem er nach einem Schlaganfall bettlägerig geworden war.<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 26</ref>


==Beschreibung==
==Beschreibung==