Heiko Schmelzle: Unterschied zwischen den Versionen
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Bei der Kommunalwahl in Niedersachsen am 11. September 2016 kandidierte Schmelzle für das Amt des [[Bürgermeister|Bürgermeisters]] der [[Stadt Norden]]. Am 25. September 2016 gewann er in einer Stichwahl gegen Julia Feldmann. Mit Ablauf zum 31. Oktober 2016 schied er daraufhin aus dem Bundestag aus und wurde neuer Bürgermeister.<ref>[https://web.archive.org/web/20161108141624/https://www.bundestag.de/abgeordnete18/biografien/S/schmelzle_heiko/259004 Bericht des Bundestages], abgerufen am 9. März 2021</ref> Bei den Kommunalwahlen am 12. September 2021 hingegen erreichte Schmelzle im ersten Wahlgang gerade einmal 20,18 % der Stimmen, während [[Florian Eiben]] als einer seiner fünf Herausforderer einen Stimmenanteil von 40,66 % auf sich vereinigen konnte. Da jedoch keiner der Kandidaten einen absoluten Stimmenanteil erringen konnte, kam es zwei Wochen später zu einer Stichwahl, die Eiben mit einem klaren Sieg von über 75 % für sich entscheiden konnte.<ref>[https://www.norden.de/Rathaus-Politik/Politik/Wahlen/ Wahlergebnisse der Kommunalwahlen 2021 für die Stadt Norden], abgerufen am 14. September 2021</ref> | Bei der Kommunalwahl in Niedersachsen am 11. September 2016 kandidierte Schmelzle für das Amt des [[Bürgermeister|Bürgermeisters]] der [[Stadt Norden]]. Am 25. September 2016 gewann er in einer Stichwahl gegen Julia Feldmann. Mit Ablauf zum 31. Oktober 2016 schied er daraufhin aus dem Bundestag aus und wurde neuer Bürgermeister.<ref>[https://web.archive.org/web/20161108141624/https://www.bundestag.de/abgeordnete18/biografien/S/schmelzle_heiko/259004 Bericht des Bundestages], abgerufen am 9. März 2021</ref> Bei den Kommunalwahlen am 12. September 2021 hingegen erreichte Schmelzle im ersten Wahlgang gerade einmal 20,18 % der Stimmen, während [[Florian Eiben]] als einer seiner fünf Herausforderer einen Stimmenanteil von 40,66 % auf sich vereinigen konnte. Da jedoch keiner der Kandidaten einen absoluten Stimmenanteil erringen konnte, kam es zwei Wochen später zu einer Stichwahl, die Eiben mit einem klaren Sieg von über 75 % für sich entscheiden konnte.<ref>[https://www.norden.de/Rathaus-Politik/Politik/Wahlen/ Wahlergebnisse der Kommunalwahlen 2021 für die Stadt Norden], abgerufen am 14. September 2021</ref> | ||
In den sozialen Medien war bereits im Vorfeld der Wahlen erkennbar, dass dem bisherigen Amtsinhaber ein äußerst kritisches Zeugnis ausgestellt wurde. Vor allem wurde der ''Ausverkauf der Stadt'' an auswärtige Investoren und Neubürger, die dadurch bedingte Zunahme lebloser ''Rollladensiedlungen'' mit pflegeleichten Kiesgärten sowie die durch den gravierenden Anstieg bei Grundstücks- und Baukosten (Verteuerung von ca. 150 % bei Bauland) bedingte Abwanderung steuerzahlender Mitbürger, die die Stadt in Ermangelung an Alternativen verließen | In den sozialen Medien war bereits im Vorfeld der Wahlen erkennbar, dass dem bisherigen Amtsinhaber ein äußerst kritisches Zeugnis ausgestellt wurde. Vor allem wurde der ''Ausverkauf der Stadt'' an auswärtige Investoren und Neubürger, die dadurch bedingte Zunahme lebloser ''Rollladensiedlungen'' mit pflegeleichten Kiesgärten sowie die durch den gravierenden Anstieg bei Grundstücks- und Baukosten (Verteuerung von ca. 150 % bei Bauland) bedingte Abwanderung steuerzahlender Mitbürger, die die Stadt in Ermangelung an Alternativen verließen. Dennoch war seine Amtszeit durchaus von bedeutenden Erfolgen geprägt, wie etwa den Beginn des umfangreichen Ausbaus des [[Norddeicher Strand|Norddeicher Strands]] (''Masterplan Wasserkante'') zu einer noch attraktiveren Umgebung und dem Kauf des ehemaligen [[Doornkaat|Doornkaatgeländes]], wodurch die Stadt nun Eigentümer eines Geländes mit einem vielfältigen und hohen Potential wurde. | ||
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