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Die enge Verbindung der Schule mit dem Landwirtschaftlichen Hauptverein führte zunächst dazu, dass Wegner schon bald einen Teil der vom amtierenden Generalsekretär verlangten Berichte, Gutachten usw. verfasste und vom Hauptverein mindestens einmal ins Ausland gesandt wurde. Ab 1883 übte Wegner dann selber für fast zwanzig Jahre – als Nebenposten zu seiner Lehrtätigkeit – das Amt des Generalsekretärs aus. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Hauptvereins hatte er von 1902 bis 1906 und wieder ab 1910 inne.
Die enge Verbindung der Schule mit dem Landwirtschaftlichen Hauptverein führte zunächst dazu, dass Wegner schon bald einen Teil der vom amtierenden Generalsekretär verlangten Berichte, Gutachten usw. verfasste und vom Hauptverein mindestens einmal ins Ausland gesandt wurde. Ab 1883 übte Wegner dann selber für fast zwanzig Jahre – als Nebenposten zu seiner Lehrtätigkeit – das Amt des Generalsekretärs aus. Das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Hauptvereins hatte er von 1902 bis 1906 und wieder ab 1910 inne.


Zu Beginn seiner Amtszeit als Generalsekretär entwarf er u.a. die Statuten des frisch gegründeten Vereins der Ostfriesischen Stammviehzüchter (VOSt). Mit dem Hauptvereinsvorsitzenden gehörte er 1892 zu den Initiatoren der Molkerei Georgsheil; auch mehrere andere Molkereien in Ostfriesland verdanken ihm ihre Gründung oder zumindest eine eingehende Beratung in ihrer Entstehungsphase. Mehrere Jahre war Wegner außerdem stellvertretender Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Zweigvereins Norden-Berum (seit 1898), Vorsitzender der 1909 gegründeten [[Ostfriesische Viehausfuhrgenossenschaft|Ostfriesischen Viehausfuhrgenossenschaft zu Norden]], mit der der Hauptverein ostfriesisches Vieh exportierte, Vorstandsmitglied der [[Norder Fehngesellschaft]], seit 1894 Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der [[Reederei Frisia]]. Zudem war Wegner Mitglied im [[Kriegerverein Norden]] und im [[Rechtsschutzverein Norden]] sowie Vorsitzender des [[Verein für naturgemäße Lebens- und Heilweise|Vereins für naturgemäße Lebens- und Heilweise]].
Zu Beginn seiner Amtszeit als Generalsekretär entwarf er u.a. die Statuten des frisch gegründeten Vereins der Ostfriesischen Stammviehzüchter (VOSt). Mit dem Hauptvereinsvorsitzenden gehörte er 1892 zu den Initiatoren der Molkerei Georgsheil; auch mehrere andere Molkereien in Ostfriesland verdanken ihm ihre Gründung oder zumindest eine eingehende Beratung in ihrer Entstehungsphase. Mehrere Jahre war Wegner außerdem stellvertretender Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Zweigvereins Norden-Berum (seit 1898), Vorsitzender der 1909 gegründeten [[Ostfriesische Viehausfuhrgenossenschaft|Ostfriesischen Viehausfuhrgenossenschaft zu Norden]], mit der der Hauptverein ostfriesisches Vieh exportierte, Vorstandsmitglied (und kurzzeitig Direktor) der [[Norder Fehngesellschaft]], seit 1894 Vorsitzender bzw. stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der [[Reederei Frisia]]. Zudem war Wegner Mitglied im [[Kriegerverein Norden]] und im [[Rechtsschutzverein Norden]] sowie Vorsitzender des [[Verein für naturgemäße Lebens- und Heilweise|Vereins für naturgemäße Lebens- und Heilweise]].


Als Mitglied im Vorstand der Landwirtschaftskammer in Hannover vertrat er die Interessen der ostfriesischen Landwirtschaft auch auf der Ebene der Provinz. Sein fachmännischer Rat wurde zudem ''"bei mannigfachen gesetzgeberischen Maßnahmen von hoher Stelle"'' eingeholt. 1905 reiste er im Auftrag des preußischen Landwirtschaftsministeriums nach Südafrika, um neue Absatzgebiete für die ostfriesische Pferde- und Rindviehzucht zu erschließen. 1898 wurde ihm mit der Begründung, dass er ''"in ganz Ostfriesland eine Autorität in allen landwirtschaftlichen Angelegenheiten"'' geworden sei, der Titel ''Ökonomierat'' verliehen.
Als Mitglied im Vorstand der Landwirtschaftskammer in Hannover vertrat er die Interessen der ostfriesischen Landwirtschaft auch auf der Ebene der Provinz. Sein fachmännischer Rat wurde zudem ''"bei mannigfachen gesetzgeberischen Maßnahmen von hoher Stelle"'' eingeholt. 1905 reiste er im Auftrag des preußischen Landwirtschaftsministeriums nach Südafrika, um neue Absatzgebiete für die ostfriesische Pferde- und Rindviehzucht zu erschließen. 1898 wurde ihm mit der Begründung, dass er ''"in ganz Ostfriesland eine Autorität in allen landwirtschaftlichen Angelegenheiten"'' geworden sei, der Titel ''Ökonomierat'' verliehen.