Fürstenlandshof: Unterschied zwischen den Versionen
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| Title = Fürstenlandshof | | Title = Fürstenlandshof | ||
| Text = Gebäude in Nadörst | | Text = Gebäude in Nadörst | ||
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|Entstehungszeit | |Entstehungszeit | ||
|1791 | |1791 (vor 1719) | ||
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|Erbauer | |Erbauer | ||
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Erstmalig wird der Hof im Jahre 1719 genannt, als der Hof von [[Johan Gerdes]] auf [[Gerd Adams]] übergeht. Am 17. März 1734 wird ein Verkaufskontrakt zugunsten seines Sohnes über 3.300 Gulden aufgesetzt. Zum Hof gehörten demnach seinerzeit 10,5 [[Diemat]] im [[Amt Norden]], sieben Äcker bei Oldeborg (Südbrookmerland), fünf [[Diemat]] im [[Wischer]], 20 [[Grasen]] im [[Amt Berum]], ein kleines Moorgebiet sowie weitere kleinere Ländereien in der Umgebung nebst vier Gräber auf dem [[Alter Friedhof|Alten Friedhof]] und zwei feste Sitzplätze in der [[Ludgerikirche]].<ref name=":0">Schreiber, Gretje (2011) Die Höfe in Süderneuland, Nr. 17</ref> Seinerzeit war es nicht unüblich, dass wohlhabende Familie sich besondere Familie reservieren oder gar anfertigen ließen, um sich von der allgemeinen Masse abzuheben. | Erstmalig wird der Hof im Jahre 1719 genannt, als der Hof von [[Johan Gerdes]] auf [[Gerd Adams]] übergeht. Am 17. März 1734 wird ein Verkaufskontrakt zugunsten seines Sohnes über 3.300 Gulden aufgesetzt. Zum Hof gehörten demnach seinerzeit 10,5 [[Diemat]] im [[Amt Norden]], sieben Äcker bei Oldeborg (Südbrookmerland), fünf [[Diemat]] im [[Wischer]], 20 [[Grasen]] im [[Amt Berum]], ein kleines Moorgebiet sowie weitere kleinere Ländereien in der Umgebung nebst vier Gräber auf dem [[Alter Friedhof|Alten Friedhof]] und zwei feste Sitzplätze in der [[Ludgerikirche]].<ref name=":0">Schreiber, Gretje (2011) Die Höfe in Süderneuland, Nr. 17</ref> Seinerzeit war es nicht unüblich, dass wohlhabende Familie sich besondere Familie reservieren oder gar anfertigen ließen, um sich von der allgemeinen Masse abzuheben. | ||
Bis 1749 vergrößert sich der Landbesitz auf 18 [[Diemat]]. Der Hof, zuletzt 1791 neu errichtet, bleibt dabei viele Jahre in Familienbesitz, bis er am 25. August 1828 an den Landwirt de Boer aus Lütetsburg kommt.<ref name=":0" /><ref name=":1">[http://www.ostfriesische-wohnungsverwaltung.de/seiten/unser-buero.html Kurzbeschreibung des Fürstenlandhofs], abgerufen am 26. Oktober 2021</ref> Seine Kinder verkaufen den Hof nach seinem Tod meistbietend, sodass er am 30 Juni 1862 für 7.760 Reichstaler an [[Lüppe Tjarks Wolberg]] aus [[Ostermarsch]] geht. Dessen Sohn | Bis 1749 vergrößert sich der Landbesitz auf 18 [[Diemat]]. Der Hof, zuletzt 1791 neu errichtet, bleibt dabei viele Jahre in Familienbesitz, bis er am 25. August 1828 an den Landwirt de Boer aus Lütetsburg kommt.<ref name=":0" /><ref name=":1">[http://www.ostfriesische-wohnungsverwaltung.de/seiten/unser-buero.html Kurzbeschreibung des Fürstenlandhofs], abgerufen am 26. Oktober 2021</ref> Seine Kinder verkaufen den Hof nach seinem Tod meistbietend, sodass er am 30 Juni 1862 für 7.760 Reichstaler an [[Lüppe Tjarks Wolberg]] aus [[Ostermarsch]] geht. Dessen Sohn wird zum 13. Juni 1882 neuer Eigentümer.<ref name=":0" /> | ||
Die Familie Wolberg blieb noch bis mindestens 1974 Eigentümer des Hofs.<ref name=":0" /> Seit Frühjahr 1992 wird der Hof nicht mehr zu landwirtschaftlichen Zwecken genutzt. Seit Sommer 2014 wird der alte Wirtschaftsteil des Hofs zu touristischen Zwecken von der ''Ostfriesischen Wohnungsverwaltungsgesellschaft GmbH'' vermietet.<ref name=":1" /> | Die Familie Wolberg blieb noch bis mindestens 1974 Eigentümer des Hofs.<ref name=":0" /> Seit Frühjahr 1992 wird der Hof nicht mehr zu landwirtschaftlichen Zwecken genutzt. Seit Sommer 2014 wird der alte Wirtschaftsteil des Hofs zu touristischen Zwecken von der ''Ostfriesischen Wohnungsverwaltungsgesellschaft GmbH'' vermietet.<ref name=":1" /> | ||