Keine Bearbeitungszusammenfassung
Der Seiteninhalt wurde durch einen anderen Text ersetzt: „Zwei '''Wassermühlen''' soll es in Nadörst gegeben haben: * Wassermühle (Leegelandweg) * Wassermühle (Leegemoorweg)…“
 
Zeile 1: Zeile 1:
{| class="wikitable" style="float:right; margin-left: 10px;"
Zwei '''Wassermühlen''' soll es in [[Nadörst]] gegeben haben:
! colspan="2" |
 
==Wassermühle (Nadörst)==
* [[Wassermühle (Leegelandweg)]]
|-
* [[Wassermühle (Leegemoorweg)]]
| colspan="2" |{{#multimaps:
| Title = Wassermühle (Nadörst)
| Text = Ehemalige Wassermühle in Nadörst
| center = 53.55675211595239, 7.240140325731624
| circle = 53.55675211595239, 7.240140325731624 : 100
| zoom = 15
| width = 300px
| height = 300px
}}
|-
! colspan="2" |Basisdaten
|-
|Entstehungszeit
|vor 1740
|-
|Erbauer
|unbekannt
|-
|Bauweise
|Wasserschöpfmühle
|-
|Erhaltungszustand
|um 1950 abgebrochen
|-
|Genaue Lage
|[[Leegelandweg]] 227
26506 Norden
|}
__NOTOC__
__NOTOC__
Die '''Wassermühle in Nadörst''' befand sich südwestlich des Kerngebiets von [[Nadörst]] und westlich der heutigen [[Bundesstraße]] sowie der [[Bahnstrecke Rheine-Norddeich Mole|Bahnlinie]]. Sie diente der Entwässerung des tiefgelegenen [[Leegeland|Leegelands]].
[[Kategorie:Begriffsklärung]]
 
==Geschichte==
Im Jahr 1740 wird im Zusammenhang mit dem Verkauf des [[Ketelberger Land|Ketelberger Landes]] eine Wassermühle westlich des Leegelandweg erstmalig erwähnt, neben der es eine weitere in [[Süderneuland II]] gegeben hat.<ref>Schreiber, Gretje (2011): Die Höfe in Süderneuland, in: Heim und Herd 23. April 2011, Beilage Ostfriesischer Kurier Nr. 6, S. 23f.</ref><ref>Schreiber, Gretje (2011): Mühlen in Norden und Umgebung, Nr. 19</ref> Auf der Karte eines niederländischen Artillerieoffiziers aus dem Jahr 1806 ist diese Wassermühle ebenfalls verzeichnet.<ref name=":0">Gerdes, Ute (2018): 200 Jahre Orsteil Nadörst (Online-Veröffentlichung)</ref> Ebenso auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref> Zur Mühle gehörte auch ein Wohnhaus.<ref name=":1" /> Heute befindet sich hier ein Bauernhof.
 
Im tief gelegenen Land ([[Leegeland]]) zwischen der heutigen Bundesstraße und der [[Wurzeldeicher Straße]], werden weitere, kleinere Schöpfmühlen vermutet. Die hier beschriebene Wassermühle hingegen war die größte von ihnen und von massiver Bauart.<ref name=":0" /> Später, vermutlich nach dem Bau des [[Fridericussiel|Fridericussiels]], wurde aus der Wassermühle eine normale Schrotmühle.<ref name=":1" />
 
Um 1930 wurde die Windkraft zum Aufladen von Akkumulatoren eingesetzt. Anfang der 1950er Jahre wurde das Bauwerk schließlich abgebrochen.<ref name=":1">Haddinga, Johann (2010): Familie erinnert an die Mühle in Nadörst, in: Ostfriesischer Kurier, Jg. 2010 23. Januar, S. 6</ref>
 
==Einzelnachweise==
<references />
 
==Siehe auch==
*[[Liste der Mühlen im Stadtgebiet]]
 
[[Kategorie:Mühlen im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude in Süderneuland II]]
[[Kategorie:Nadörst]]