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==Siedlungsweg==
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| Title = Siedlungsweg
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| Text = Gemeindestraße in Norden
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|Historische Namen
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|Siedlung I
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Der '''Siedlungsweg''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Süderneuland I]]. Die Straße geht nordwestlich von der [[Wurzeldeicher Straße]] ab und endet am [[Addinggaster Weg]]. Mit dem [[Deepsweg]], dem [[Deepstück]] und [[Auf der Weide]] hat der Siedlungsweg drei nordöstlich angrenzende Straßen.
Der '''Siedlungsweg''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Süderneuland I]]. Die Straße geht nordwestlich von der [[Wurzeldeicher Straße]] ab und endet am [[Addinggaster Weg]]. Mit dem [[Deepsweg]], dem [[Deepstück]] und [[Auf der Weide]] hat der Siedlungsweg drei nordöstlich angrenzende Straßen.
Bis zur Eingemeindung der bis dahin eigenständigen Gemeinde Süderneuland I nach Norden trug die [[Krokusstraße]] ebenfalls diesen Namen.
__TOC__
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==Geschichte==
==Geschichte==
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===Entwicklung===
===Entwicklung===
Ursprünglich befanden sich hier landwirtschaftlich genutzte Weiden, die zwischen 1632 und 1648 durch die [[Leegemoorgesellschaft]] von [[Ulrich II. Cirksena|Graf Ulrich II.]] in Erbpacht genommen wurden. Ihre in Pacht genommene Fläche betrug seinerzeit 80 [[Diemat]], was über 460.000 Quadratmetern entspricht.<ref>Rack, Eberhard (1982): Up Leegemoors Wohlfahrt, Norden, S. 4</ref>
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] begann allmählich die Besiedlung des nördlichen [[Süderneuland|Süderneulands]] und damit auch die Bebauung im Umfeld der kurz vor dem Krieg errichteten [[Grundschule Süderneuland|Süderneulander Schule]]. Zunächst entstand die sogenannte ''Siedlung I''. Das die Siedlung umfassende Land wurde vom [[Landkreis Norden]] erworben, in 32 Siedlerstellen aufgeteilt und vorwiegend an Kriegsversehrte verkauft.<ref name=":0" />
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] begann allmählich die Besiedlung des nördlichen [[Süderneuland|Süderneulands]] und damit auch die Bebauung im Umfeld der kurz vor dem Krieg errichteten [[Grundschule Süderneuland|Süderneulander Schule]]. Zunächst entstand die sogenannte ''Siedlung I''. Das die Siedlung umfassende Land wurde vom [[Landkreis Norden]] erworben, in 32 Siedlerstellen aufgeteilt und vorwiegend an Kriegsversehrte verkauft.<ref name=":0" />


Die Käufer wurden zwar Eigentümer von Grund und Boden, mussten sich aber verpflichten, innerhalb von fünf Jahren auf dem erworbenen Grundstück ein Wohngebäude zu errichten. Darüber hinaus durften sie in den ersten 15 Jahren das Land nicht weiterverkaufen. Wie sich herausstellte, war diese Vereinbarung aus Kostengründen nicht immer einzuhalten und wurde deshalb später aufgehoben.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 136f.</ref>
Die Käufer wurden zwar Eigentümer von Grund und Boden, mussten sich aber verpflichten, innerhalb von fünf Jahren auf dem erworbenen Grundstück ein Wohngebäude zu errichten. Darüber hinaus durften sie in den ersten 15 Jahren das Land nicht weiterverkaufen. Wie sich herausstellte, war diese Vereinbarung aus Kostengründen nicht immer einzuhalten und wurde deshalb später aufgehoben.<ref name=":0">Canzler, Gerhard (2005): Die Norder Schulen, Weener, S. 136f.</ref> Weitere Gebäude hier folgten erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].
 
Weitere Gebäude hier folgten erst nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].


==Gebäude und Plätze==
==Gebäude und Plätze==