DLRG Norden: Unterschied zwischen den Versionen
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Viele Jahre versah die OG den Rettungswachdienst in Norddeich allein. Ende der siebziger Jahre wurde das Freibad an der Parkstraße geschlossen. Mit der Ausweitung des Fremdenverkehrs setzte dann die Kurverwaltung hauptamtliche Kräfte zur Bewachung des Badestrandes in Norddeich ein. Von nun an beschränkte sich der Rettungswachdienst in Norddeich auf die verbliebenen, unbewachten Badestrände und auf die Unterstützung der Badeaufsicht. 1988 konnte dann ein neues Einsatzfahrzeug beschafft werden. | Viele Jahre versah die OG den Rettungswachdienst in Norddeich allein. Ende der siebziger Jahre wurde das Freibad an der Parkstraße geschlossen. Mit der Ausweitung des Fremdenverkehrs setzte dann die Kurverwaltung hauptamtliche Kräfte zur Bewachung des Badestrandes in Norddeich ein. Von nun an beschränkte sich der Rettungswachdienst in Norddeich auf die verbliebenen, unbewachten Badestrände und auf die Unterstützung der Badeaufsicht. 1988 konnte dann ein neues Einsatzfahrzeug beschafft werden. | ||
1990, zum 60. Gründungsjubiläum der OG, verzeichnete die Ortsgruppe einen Einsatzwagen und einen kleinen Tauchanhänger. Das große Motorrettungsboot mit seinem 175 PS Innenborder hatte einen festen Liegeplatz | 1990, zum 60. Gründungsjubiläum der OG, verzeichnete die Ortsgruppe einen Einsatzwagen und einen kleinen Tauchanhänger. Das große Motorrettungsboot mit seinem 175 PS Innenborder hatte einen festen Liegeplatz im [[Norddeicher Hafen]] und es gab 21 komplett ausgerüstete, aktive Rettungstaucher. | ||
1992 konnte ein entscheidender Meilenstein in der Chronik gesetzt werden. Lange Jahre konnte die Ortsgruppe nur behelfsmäßig arbeiten, ein vereinseigenes Gebäude fehlte auch noch nach über sechzig Jahren ehrenamtlicher Arbeit. Diesem Umstand war es zu verdanken, dass viele Ausbilder, Rettungstaucher und Vorstandmitglieder ihre Unterlagen und Einsatzausrüstung zu Hause in Kleiderschränken oder in einem Fall in einer eigens hierfür errichteten Gartenlaube unterbringen mussten. Das Einsatzfahrzeug wechselte mehrfach den Standort, zuletzt befand es sich in einem durch Maschendraht abgetrennten Raum auf dem zur damaligen Zeit gerade geschlossenen [[Molkerei (Norden)|Molkereigelände]]. Die Einsatzbereitschaft war stark gefährdet. Schließlich konnte mit der [[Stadt Norden]] ein Pachtvertrag geschlossen werden; die Ortsgruppe erhielt ein Grundstück am [[Schulzentrum Wildbahn]], in unmittelbarer Nachbarschaft zur [[Sporthalle Wildbahn|dortigen Sporthalle]]. 1993 war die feierliche Eröffnung. Da das große Einsatzboot aus Kostengründen bereits im Vorfeld der Baumaßnahmen verkauft werden musste, konnte das Vereinsheim klein ausfallen. Lediglich eine Garage für das Einsatzfahrzeug und den kleinen Tauchanhänger, sowie ein abgetrennter Raum für den Kompressor der Tauchergruppe wurde errichtet. Der Erlös des Bootverkaufes wurde somit gewinnbringend eingesetzt. | 1992 konnte ein entscheidender Meilenstein in der Chronik gesetzt werden. Lange Jahre konnte die Ortsgruppe nur behelfsmäßig arbeiten, ein vereinseigenes Gebäude fehlte auch noch nach über sechzig Jahren ehrenamtlicher Arbeit. Diesem Umstand war es zu verdanken, dass viele Ausbilder, Rettungstaucher und Vorstandmitglieder ihre Unterlagen und Einsatzausrüstung zu Hause in Kleiderschränken oder in einem Fall in einer eigens hierfür errichteten Gartenlaube unterbringen mussten. Das Einsatzfahrzeug wechselte mehrfach den Standort, zuletzt befand es sich in einem durch Maschendraht abgetrennten Raum auf dem zur damaligen Zeit gerade geschlossenen [[Molkerei (Norden)|Molkereigelände]]. Die Einsatzbereitschaft war stark gefährdet. Schließlich konnte mit der [[Stadt Norden]] ein Pachtvertrag geschlossen werden; die Ortsgruppe erhielt ein Grundstück am [[Schulzentrum Wildbahn]], in unmittelbarer Nachbarschaft zur [[Sporthalle Wildbahn|dortigen Sporthalle]]. 1993 war die feierliche Eröffnung. Da das große Einsatzboot aus Kostengründen bereits im Vorfeld der Baumaßnahmen verkauft werden musste, konnte das Vereinsheim klein ausfallen. Lediglich eine Garage für das Einsatzfahrzeug und den kleinen Tauchanhänger, sowie ein abgetrennter Raum für den Kompressor der Tauchergruppe wurde errichtet. Der Erlös des Bootverkaufes wurde somit gewinnbringend eingesetzt. | ||
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* [https://norden.dlrg.de/die-ortsgruppe/ Geschichte der DLRG Norden], abgerufen am 11. Oktober 2021 | * [https://norden.dlrg.de/die-ortsgruppe/ Geschichte der DLRG Norden], abgerufen am 11. Oktober 2021 | ||
* Ocken, Ihno (1996): Entstehung und Entwicklung des Sports in der Stadt Norden, Norden, S. 24 | |||
==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||