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Nach dem Studium leistete Stegmann in Jena als Einjährig-Freiwilliger seinen Militärdienst ab. Den Vorbereitungsdienst absolvierte er am Großherzoglichen Gymnasium in Oldenburg (1876/1877) und am Gymnasium Andreanum in Hildesheim (1877/1878). Zum 1. April 1878 ging Stegmann als ordentlicher Lehrer an das städtische Progymnasium zu Geestemünde, wo er am 9. Juli 1888 zum Oberlehrer ernannt wurde.
Nach dem Studium leistete Stegmann in Jena als Einjährig-Freiwilliger seinen Militärdienst ab. Den Vorbereitungsdienst absolvierte er am Großherzoglichen Gymnasium in Oldenburg (1876/1877) und am Gymnasium Andreanum in Hildesheim (1877/1878). Zum 1. April 1878 ging Stegmann als ordentlicher Lehrer an das städtische Progymnasium zu Geestemünde, wo er am 9. Juli 1888 zum Oberlehrer ernannt wurde.


Zum 1. August 1892 wurde Stegmann an das Norder Ulrichsgymnasium versetzt, wo er bis zu seiner Pensionierung fast 30 Jahre lehrte. Zum 5. Juni 1893 erhielt er den Titel Gymnasialprofessor. Zum 1. November 1901 wurde er zum Rektor der Schule ernannt. Von 1904 bis 1918 war er zusätzlich Mitglied des Kirchenrats und der Gesangbuchkommission der Reformierten Kirche Ostfrieslands. Am 17. Oktober 1911 wurde ihm der Rote Adlerorden vierter Klasse verliehen, am 17. Dezember 1916 wurde er zum Geheimen Studienrat ernannt, am 17. April 1918 erhielt er das Verdienstkreuz für Kriegshilfe. Zum 1. Oktober 1920 trat Stegmann in den Ruhestand.
Zum 1. August 1892 wurde Stegmann an das Norder Ulrichsgymnasium versetzt, wo er bis zu seiner Pensionierung fast 30 Jahre lehrte. Zum 5. Juni 1893 erhielt er den Titel Gymnasialprofessor. Zum 1. November 1901 wurde er zum Rektor der Schule ernannt. Von 1904 bis 1918 war er zusätzlich Mitglied des Kirchenrats und der Gesangbuchkommission der Reformierten Kirche Ostfrieslands. Am 17. Oktober 1911 wurde ihm der Rote Adlerorden vierter Klasse verliehen, am 17. Dezember 1916 wurde er zum Geheimen Studienrat ernannt, am 17. April 1918 erhielt er das Verdienstkreuz für Kriegshilfe. Zum 1. Oktober 1920 trat Stegmann in den Ruhestand. Seinen Wohnsitz hatte er (um 1898) in der [[Kleine Hinterlohne]], laut Adressbuch von 1926 wohnte er dann [[Am Markt 58]].<ref>Adressbuch der Stadt Norden von 1897/1898</ref><ref>Adressbuch der Stadt Norden von 1926</ref>


Ein Sohn Carl Stegmanns war der Kaufmann und Reeder [[Carl Stegmann (1881)|Carl Stegmann]]. Bis heute ist der Name Stegmann vor allem mit der [[Reederei Frisia]] verbunden.
Ein Sohn Carl Stegmanns war der Kaufmann und Reeder [[Carl Stegmann (1881)|Carl Stegmann]]. Bis heute ist der Name Stegmann vor allem mit der [[Reederei Frisia]] verbunden.