Barenbuscher Weg: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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==Barenbuscher Weg==
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Der Barenbuscher Weg ist eine [[Gemeindestraße]] in Norden und liegt im Stadtviertel [[Ostlintel]]. Die Straße grenzt östlich an den [[Looger Weg]] und westlich an den [[Ulmenweg]], wobei dieser den eigentlichen Verlauf des Barenbuscher Wegs gen Westen fortführt. Der heutige Barenbuscher Weg führt weiter nach Süden und mündet schließlich in den [[Kiefernweg]].
Der '''Barenbuscher Weg''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Ostlintel]]. Die Straße grenzt östlich an den [[Looger Weg]] und westlich an den [[Ulmenweg]], wobei dieser den eigentlichen Verlauf des Barenbuscher Wegs gen Westen fortführt. Der heutige Barenbuscher Weg führt weiter nach Süden und mündet schließlich in den [[Kiefernweg]].


Nördliche Nebenstraßee ist der [[Flintkamp]]. Auch nördlich verläuft ein Nebenarm des Barenbuscher Wegs. Südliche Nebenstraßen sind der [[Ahornweg]], der [[Rosenweg]], die [[Lindenstraße]], die [[Fichtenstraße]] und der [[Haselweg]].
Nördliche Nebenstraßee ist der [[Flintkamp]]. Auch nördlich verläuft ein Nebenarm des Barenbuscher Wegs. Südliche Nebenstraßen sind der [[Ahornweg]], der [[Rosenweg]], die [[Lindenstraße]], die [[Fichtenstraße]] und der [[Haselweg]].
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==Geschichte==
===Herkunft des Namens===
Namensgebend ist das [[Haus Barenbusch]], welches sich nördlich der [[Idzingaburg]] befand. Es war das Schatthaus (Versorgungshof bzw. -haus) der Burg.<ref>Pühl, Eberhard (2007): Flurnamenforschung. Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 126</ref>


== Geschichte ==
===Entwicklung===
Vor seiner Umbenennung war der Barenbuscher Weg Bestandteil des sogenannten [[Linteler Weg|Linteler Wegs]]. Dieser begann beim [[Looger Weg]], umfasste den gesamten Barenbuscher Weg, den [[Ulmenweg]], die [[Parkstraße]] und den [[Westlinteler Weg]] bis hoch zum [[Ülkebülter Weg]]. Es ist davon auszugehen, dass die Straße, obwohl erst in den 1960er Jahre mit der zunehmenden Baulanderschließung in diesem Bereich befestigt, schon früh als Weg existierte und Teil der bzw. Zuwegung zur Burganlage rund um die [[Idzingaburg]] war, die 1434 eingeebnet wurde.<ref>Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden</ref> Für das Jahr 1912 ist bereits der heutige Name überliefert.<ref>Lottmann, Elfriede (1998): ''Fast vergessen: Die Sandbauerschaft.'' In: ''Heim und Herd'' im Ostfriesischen Kurier (April 1998)</ref>


=== Herkunft des Namens ===
Bis mindestens 1919 gehörte auch der heutige [[Kiefernweg]] noch namentlich zum Barenbuscher Weg.<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 60</ref>
Der nördlich der [[Idzingaburg]] gelegene Teil wurde ursprünglich "Barenborg" genannt. Die Idzingaburg wurde 1434 eingeebnet, der Volksmund wandelte den Begriff im Laufe der Zeit letztlich zu "Barenbusch" um.


=== Entwicklung ===
==Gebäude und Plätze==
Vor seiner Umbenennung hieß die Straße [[Linteler Weg]] und war bedeutend länger. Sie begann beim Looger Weg, umfasste den gesamten Barenbuscher Weg, den heutigen Ulmenweg, die [[Parkstraße]] und den [[Westlinteler Weg]] bis hoch zum [[Ülkebülter Weg]].
Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern, von denen die meisten Einfamilienhäuser sind. An der Einmündung zum [[Ulmenweg]] befindet sich ein älterer Gulfhof, der als Nachfolgebau des [[Haus Barenbusch]] angesehen wird und daher auch [[Hof Barenbusch]] genannt wird.


Es ist davon auszugehen, dass die Straße, obwohl erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts befestigt, schon früh als Weg existierte und Teil der Burganlage rund um die [[Idzingaburg]] war, die 1434 eingeebnet wurde.<ref>Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden</ref> Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist bereits der Begriff "Barenbusch" zu erkennen, weshalb eine Benennung vor diesem Zeitraum erfolgt sein dürfte.<ref>Preußische Grundkarte von ca. 1895 (Erste Landesaufnahme)</ref>
Im weiteren Straßenverlauf grenzen auch Teile des [[Neuer Friedhof |Neuen Friedhofs]] an. Die östlich hinter dem Hof befindliche Grünfläche wird von der Stadt als mögliche Erweiterungsfläche für den Friedhof vorgehalten.


== Gebäude und Plätze ==
==Galerie==
Die Straße besteht überwiegend aus Einfamilienhäusern.
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Datei:Barenbuscher Weg 22 - 03052006.jpg|Ein Esel weidet auf der [[Idzingaburg|alten Burgstelle]], im Hintergrund der [[Hof Barenbusch]]. Aufnahme vom 3. Mai 2006.
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== Einzelnachweise ==
==Einzelnachweise==
<references/>
<references/>


== Siehe auch ==
==Siehe auch==
 
*[[Liste der Straßen in Norden]]
*[[Liste der Straßen in Norden]]



Aktuelle Version vom 25. Oktober 2024, 09:09 Uhr

Barenbuscher Weg

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Basisdaten
Stadtteil/-viertel Ostlintel
Erschließungsjahr vor 1434
Namensgebung vor 1912
Historische Namen Linteler Weg

Der Barenbuscher Weg ist eine Gemeindestraße in Ostlintel. Die Straße grenzt östlich an den Looger Weg und westlich an den Ulmenweg, wobei dieser den eigentlichen Verlauf des Barenbuscher Wegs gen Westen fortführt. Der heutige Barenbuscher Weg führt weiter nach Süden und mündet schließlich in den Kiefernweg.

Nördliche Nebenstraßee ist der Flintkamp. Auch nördlich verläuft ein Nebenarm des Barenbuscher Wegs. Südliche Nebenstraßen sind der Ahornweg, der Rosenweg, die Lindenstraße, die Fichtenstraße und der Haselweg.

Geschichte

Herkunft des Namens

Namensgebend ist das Haus Barenbusch, welches sich nördlich der Idzingaburg befand. Es war das Schatthaus (Versorgungshof bzw. -haus) der Burg.[1]

Entwicklung

Vor seiner Umbenennung war der Barenbuscher Weg Bestandteil des sogenannten Linteler Wegs. Dieser begann beim Looger Weg, umfasste den gesamten Barenbuscher Weg, den Ulmenweg, die Parkstraße und den Westlinteler Weg bis hoch zum Ülkebülter Weg. Es ist davon auszugehen, dass die Straße, obwohl erst in den 1960er Jahre mit der zunehmenden Baulanderschließung in diesem Bereich befestigt, schon früh als Weg existierte und Teil der bzw. Zuwegung zur Burganlage rund um die Idzingaburg war, die 1434 eingeebnet wurde.[2] Für das Jahr 1912 ist bereits der heutige Name überliefert.[3]

Bis mindestens 1919 gehörte auch der heutige Kiefernweg noch namentlich zum Barenbuscher Weg.[4]

Gebäude und Plätze

Die Straße besteht überwiegend aus Wohnhäusern, von denen die meisten Einfamilienhäuser sind. An der Einmündung zum Ulmenweg befindet sich ein älterer Gulfhof, der als Nachfolgebau des Haus Barenbusch angesehen wird und daher auch Hof Barenbusch genannt wird.

Im weiteren Straßenverlauf grenzen auch Teile des Neuen Friedhofs an. Die östlich hinter dem Hof befindliche Grünfläche wird von der Stadt als mögliche Erweiterungsfläche für den Friedhof vorgehalten.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Pühl, Eberhard (2007): Flurnamenforschung. Alte Backsteinhäuser in Ostfriesland und im Jeverland, Oldenburg, S. 126
  2. Übersicht über sach- und personenbezogene Straßennamen der Stadt Norden
  3. Lottmann, Elfriede (1998): Fast vergessen: Die Sandbauerschaft. In: Heim und Herd im Ostfriesischen Kurier (April 1998)
  4. Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 60

Siehe auch