Brückstraße 18: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Norder Stadtgeschichte
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Tatsächlich lässt sich die Geschichte des Gebäudes jedoch bis in das frühe 18. Jahrhundert, genauer das Jahr 1722 zurückverfolgen. Seinerzeit wohnte hier ein [[Jann Harems Goldenstehn]]. 1751 erwarb [[Jürgen Christians]] das Gebäude für gerade einmal 185 Gulden. Am 20. August 1787 ersteigerte es dann der Brauer [[Harm Jürgens Kutseer]], verkaufte es jedoch bereits am 25. Oktober des Jahres weiter und zwar an den Schmiedemeister [[Siebelt Gummels]]. Es folgen mehrer weitere Bewohner bzw. Besitzer.<ref name=":1">Schreiber, Gretje (1994): Die Bewohner der Brück- und Dammstraße</ref>
 
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==Galerie==
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Datei:Brückstraße Gasthof Bengen Im schwarzen Roß um 1970 01.jpg|Brückstraße 18 (links) und 18 A (rechts), daneben der [[Gasthof Bengen]] - Aufnahme aus der Zeit um 1970.
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==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
[[Datei:Brückstraße 18 +18 A - 21 04 2003.jpg|mini|Brückstraße 18 + 18 A - Aufnahme vom 21. April 2003.]]
<references/>
<references />


==Siehe auch==
==Siehe auch==
*[[Julius Wolff]]
*[[Brückstraße 7]]
*[[Liste der Häuser an der Brückstraße]]
*[[Liste der Häuser nach alter Adressierung]]


[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Gebäude in Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]
[[Kategorie:Norden (Stadtteil)]]

Aktuelle Version vom 6. September 2022, 18:58 Uhr

Brückstraße 18

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Basisdaten
Entstehungszeit 1926 (vor 1722)
Erbauer Gottschalk Wolff / Hinrich Iggena
Bauweise Ziegelsteinbau
Erhaltungszustand erhalten
Genaue Lage Brückstraße 18-18 A

26506 Norden

An der Brückstraße 18 und 18 A befand sich bis zum 1. Januar 1938 eine Viehhandlung der jüdischen Gebrüder Wolff.[1][2] Diese waren wahrscheinlich auch die bekanntesten Bewohner des Hauses, da die Familie Wolff als Viehhändler stark im wirtschaftlichen Leben von Norden präsent war.

Tatsächlich lässt sich die Geschichte des Gebäudes jedoch bis in das frühe 18. Jahrhundert, genauer das Jahr 1722 zurückverfolgen. Seinerzeit wohnte hier ein Jann Harems Goldenstehn. 1751 erwarb Jürgen Christians das Gebäude für gerade einmal 185 Gulden. Am 20. August 1787 ersteigerte es dann der Brauer Harm Jürgens Kutseer, verkaufte es jedoch bereits am 25. Oktober des Jahres weiter und zwar an den Schmiedemeister Siebelt Gummels. Es folgen mehrer weitere Bewohner bzw. Besitzer.[3]

Erstmals im Adressbuch der Stadt Norden von 1926 taucht dann der Hinweis auf eine Teilung des Grundstückes auf, sodass es neben der Brückstraße 18 nun auch die Brückstraße 18 A gab. Es liegt daher der Schluss nahe, dass beide Häuser in dieser Zeit neu auf dem Grund eines größeren, zusammenhängenden erbaut wurden.[3] Während die Nummer 18 dem Bäckermeister Hinrich Iggena gehörte, war die Nummer 18 A im Besitz des Gottschalk Wolff.[2][3]

Galerie

Einzelnachweise

  1. Canzler, Gerhard (1997): Alt-Norden, Weener, S. 92
  2. 2,0 2,1 Gödeken, Lina (2000): Rund um die Synagoge in Norden. Die Geschichte der Synagogengemeinde seit 1866, Aurich, S. 339
  3. 3,0 3,1 3,2 Schreiber, Gretje (1994): Die Bewohner der Brück- und Dammstraße

Siehe auch