Rosenweg: Unterschied zwischen den Versionen
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| (6 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 3: | Zeile 3: | ||
==Rosenweg== | ==Rosenweg== | ||
|- | |- | ||
! colspan="2" |{{# | ! colspan="2" |{{#display_map: | ||
| Title = Rosenweg | | Title = Rosenweg | ||
| Text = Gemeindestraße in Norden | | Text = Gemeindestraße in Norden | ||
| Zeile 22: | Zeile 22: | ||
|- | |- | ||
|Namensgebung | |Namensgebung | ||
|um | |um oder vor 1912 | ||
|- | |- | ||
|Historische Namen | |Historische Namen | ||
| Zeile 36: | Zeile 36: | ||
=== Entwicklung === | === Entwicklung === | ||
Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist der Rosenweg bereits erkennbar und war eine Fortführung des [[Bleicherstrift|Bleicherstrifts]], die aber bereits in Höhe der [[Ekeler Gaste]] endete. Ein Teil der dortigen Bebauung stammt augenscheinlich noch aus der Zeit um 1900. Der nördliche Ausbau bis zum [[Barenbuscher Weg]] dürfte indes erst in den 1970er Jahren erfolgt sein. | Auf der preußischen Grundkarte von ca. 1895 ist der Rosenweg bereits erkennbar und war eine Fortführung des [[Bleicherstrift|Bleicherstrifts]], die aber bereits in Höhe der [[Ekeler Gaste]] endete. Ein Teil der dortigen Bebauung stammt augenscheinlich noch aus der Zeit um 1900. Der nördliche Ausbau bis zum [[Barenbuscher Weg]] dürfte indes erst in den 1970er Jahren erfolgt sein. Wie aus dem Adressbuch der [[Sandbauerschaft]] von 1912 hervorgeht, trug die Straße bereits in dieser Zeit ihren bis heute erhaltenen Namen.<ref>Lottmann, Elfriede (1998): ''Fast vergessen: Die Sandbauerschaft.'' In: ''Heim und Herd'' im Ostfriesischen Kurier (April 1998)</ref> | ||
Da im [[Eingemeindungsvertrag]] (1919) zwischen der [[Stadt Norden]] und der [[Sandbauerschaft]] festgehalten wurde, dass auch die Baumstraße zeitnah gepflastert werden solle, ist davon auszugehen, dass die Wohnbebauung bereits bedeutend gewesen sein muss. Ebenso wurde festgehalten, dass der Rosenweg zeitnah einen Anschluss an die [[Straßenbeleuchtung]] sowie die Energieversorgung erhalten solle.<ref>Ramm, Heinz (1989): Popke Fegter (1874-1946). Sein Leben und sein Wirken im Norderland, Norden, S. 60f.</ref> | |||
== Gebäude und Plätze == | == Gebäude und Plätze == | ||
Die Straße besteht fast ausschließlich aus Einfamilienhäusern. An der östlichen Ecke zur [[Schulstraße]] befindet sich eine alte Villa, deren Eigentümer es offenbar mit dem Grundgesetz (''Eigentum verpflichtet'') leider nicht so genau nimmt und diesen eigentlich schmucken Bau seit | Die Straße besteht fast ausschließlich aus Einfamilienhäusern. An der östlichen Ecke zur [[Schulstraße]] befindet sich eine alte Villa, deren Eigentümer es offenbar mit dem Grundgesetz (''Eigentum verpflichtet'') leider nicht so genau nimmt und diesen eigentlich schmucken Bau mindestens seit der Jahrtausendwende verkommen lässt. | ||
An der östlichen Straßenecke zur [[Ekeler Gaste]] befand sich bis Anfang der 2000er Jahre ein Teppich- und Farbengeschäft. Mittlerweile dient es als Wohnhaus für eine Großfamilie. | An der östlichen Straßenecke zur [[Ekeler Gaste]] befand sich bis Anfang der 2000er Jahre ein Teppich- und Farbengeschäft (''Farbenhaus Schuirmann''). Mittlerweile dient es als Wohnhaus für eine Großfamilie. | ||
Bis zur Geschäftsaufgabe hatte der Steinmetz Suerbier sein Geschäft im Winkel zum [[Akazienweg]]. Zwischen den beiden Abschnitten der [[Eichenstraße]] befindet sich östlich ein Kinderspielplatz mit anliegender Grünfläche. | Bis zur Geschäftsaufgabe hatte der Steinmetz Suerbier sein Geschäft im Winkel zum [[Akazienweg]]. Zwischen den beiden Abschnitten der [[Eichenstraße]] befindet sich östlich ein Kinderspielplatz mit anliegender Grünfläche. | ||
Weiterhin wurde während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] ein [[Bunker (Rosenweg)|Bunker]] im Winkel zum [[Buchenweg]] errichtet, der noch einige Jahre nach Kriegsende existierte. | |||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||
<references /> | <references /> | ||