Looger Weg: Unterschied zwischen den Versionen
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Der '''Looger Weg''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Ekel]]. Die Straße grenzt nordwestlich an die [[Ostermarscher Straße]] und südöstlich an den [[Ekeler Weg]]. Etwa mittig wird sie von der [[Bundesstraße]] 72 gekreuzt. Kurz vor seinem nördlichen Ende hat der Looger Weg einen nordöstlichen Nebenarm, der als Sackgasse endet. Westliche Nebenstraßen sind der [[Dobbenweg]], die [[Ekeler Gaste]] und der [[Barenbuscher Weg]], östliche der [[Kleiner Hookerweg | Kleine Hookerweg]], [[Hoog Veer (Straße) | Hoog Veer]], [[Theelacht (Straße) | Theelacht]] und [[Im Hooker]]. | Der '''Looger Weg''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Ekel]]. Die Straße grenzt nordwestlich an die [[Ostermarscher Straße]] und südöstlich an den [[Ekeler Weg]]. Etwa mittig wird sie von der [[Bundesstraße]] 72 gekreuzt. Kurz vor seinem nördlichen Ende hat der Looger Weg einen nordöstlichen Nebenarm, der als Sackgasse endet. Westliche Nebenstraßen sind der [[Dobbenweg]], die [[Ekeler Gaste]] und der [[Barenbuscher Weg]], östliche der [[Kleiner Hookerweg | Kleine Hookerweg]], [[Hoog Veer (Straße) | Hoog Veer]], [[Theelacht (Straße) | Theelacht]] und [[Im Hooker]]. | ||
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=== Entwicklung === | === Entwicklung === | ||
Erstmalig erwähnt wird der Straßenname in der Grundsteuervermessung des Königreichs Hannovers um 1830, zu dem Ostfriesland zu dieser Zeit noch gehörte.<ref>Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830)</ref> Spätestens um das Jahr 1900 begann im südlichen Looger Weg die Bebauung mit Wohnhäusern. Der Bereich ab | Erstmalig erwähnt wird der Straßenname in der Grundsteuervermessung des Königreichs Hannovers um 1830, zu dem Ostfriesland zu dieser Zeit noch gehörte.<ref>Hannoversche Grundsteuervermessung (ca. 1830)</ref> Auch aus dem Adressbuch der [[Sandbauerschaft]] von 1912 geht der Straßenname ''Looger Weg'' hervor.<ref>Lottmann, Elfriede (1998): ''Fast vergessen: Die Sandbauerschaft.'' In: ''Heim und Herd'' im Ostfriesischen Kurier (April 1998)</ref> | ||
Spätestens um das Jahr 1900 begann im südlichen Looger Weg die Bebauung mit Wohnhäusern. Der Bereich ab [[Im Hooker]] ist hingegen nur vereinzelt bebaut. | |||
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] planten die Norder Bürger [[Otto Chiout]] und [[Kurt Kunert]] am Looger Weg eine Seifensiederei zu errichten. Seife war damals ein wenig verfügbares, aber dringend benötigtes Produkt, um den aus mangelnder Hygiene resultierende Krankheiten wie Krätze vorbeugen zu können.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 92</ref> Zum Bau der Seifensiederei kam es jedoch offenbar dennoch nicht. | |||
== Gebäude und Plätze == | == Gebäude und Plätze == | ||