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==Försterpfad==
==Försterpfad==
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| Title = Försterpfad
| Title = Försterpfad
| Text = Gemeindestraße in Norden
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|Namensgebung
|Namensgebung
|um 1950
|1972
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|Historische Namen
|Historische Namen
|keine
|K-Straße
Prielstraße
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Der '''Försterpfad''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Ekel]]. Die Straße grenzt nördlich an den [[Ekeler Weg]] und südlich an die [[Osterstraße]]. Über sich gegenüber liegende Lohnen etwa mittig der Straße kann man gen Westen zum [[Weidenweg]] und gen Osten zur Straße [[Am Judasschloot]] gelangen.
Der '''Försterpfad''' ist eine [[Gemeindestraße]] in [[Ekel]]. Die Straße grenzt nördlich an den [[Ekeler Weg]] und südlich an die [[Osterstraße]]. Über sich gegenüber liegende Lohnen etwa mittig der Straße kann man gen Westen zum [[Weidenweg]] und gen Osten zur Straße [[Am Judasschloot]] gelangen.
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===Entwicklung===
===Entwicklung===
Der größte Teil des Försterpfads wurde in den 1950er Jahren erschlossen und bebaut. Im nördlichen Bereich befinden sich viele schlichte Eingiebelhäuser, die äußerlich weitestgehend identisch sind. Hierbei handelt es sich um Häuser aus den 1950er Jahren, die im Rahmen von Wohnungsbauprogrammen gebaut und anschließend teilweise von Einheimische, teilweise von Vertriebenen bezogen wurden. Die Bewohner dieser Häuser hatten die Auflage, sich weitestgehend selbst zu versorgen. Dafür wurden ihnen großzügige Grundstücke zugeteilt, die sie bewirtschaften konnten.<ref>Anwohnerbefragung am 30. November 2020</ref>
Der größte Teil des Försterpfads wurde in den 1950er Jahren erschlossen und bebaut. Im nördlichen Bereich befinden sich viele schlichte Eingiebelhäuser, die äußerlich weitestgehend identisch sind. Hierbei handelt es sich um Häuser aus den 1950er Jahren, die im Rahmen von Wohnungsbauprogrammen gebaut und anschließend teilweise von Einheimische, teilweise von Vertriebenen bezogen wurden. Die Bewohner dieser Häuser hatten die Auflage, sich weitestgehend selbst zu versorgen. Dafür wurden ihnen großzügige Grundstücke zugeteilt, die sie bewirtschaften konnten.<ref>Anwohnerbefragung am 30. November 2020</ref>
Der Försterpfad gehörte dabei zu den ersten, die in Norden nach dem [[Zweiter Weltkrieg]] erschlossen wurden.<ref>Amtliche Karte der Stadt Norden von 1935</ref><ref>Amtliche Karte der Stadt Norden von 1949</ref> Da man sich zunächst noch auf keinen verbindlichen Namen einigen konnte, erhielt die Straße den vorübergehenden Namen ''K-Straße''. Auch 13 weitere Straßen in Norden trugen vorübergehend Namen, die mit [[Straßen mit Buchstaben|einem Buchstaben begannen]].<ref>Adressbuch der Stadt Norden von 1950/51</ref> 1950/1951 wurde die Straße dann in ''Prielstraße'' umbenannt, mit der Eingemeindung der [[Gemeinde Lintelermarsch]], wo es so einen Namen ebenfalls gab, gab man dem Försterpfad dann seinen heutigen Namen.


In den 1970er Jahren wurde auch die gegenüberliegende, östliche Straßenseite bebaut. Wie auch bei [[Am Judasschloot]] versäumten es die Planer, einen ausreichenden Abstand für Arbeitsgeräte zum Reinigen des [[Judas]] einzuplanen, sodass die Grundstücke bis an das Ufer ragen.
In den 1970er Jahren wurde auch die gegenüberliegende, östliche Straßenseite bebaut. Wie auch bei [[Am Judasschloot]] versäumten es die Planer, einen ausreichenden Abstand für Arbeitsgeräte zum Reinigen des [[Judas]] einzuplanen, sodass die Grundstücke bis an das Ufer ragen.