Derk de Haan: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Derk de Haan''' (* 16. Mai 1908 in Oldersum; † 9. Januar 1975 in Norden)<ref name=":0">[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/27174/Derk-Haan%2C+de--Bargebur Grab von Derk de Haan auf Grabsteine Ostfriesland], abgerufen am 10. April 2021</ref> war Rektor des [[Ulrichsgymnasium|Ulrichsgymnasiums]] und Heimatforscher. | '''Derk de Haan''' (* 16. Mai 1908 in Oldersum; † 9. Januar 1975 in Norden)<ref name=":0">[https://www.grabsteine-ostfriesland.de/grabstein/27174/Derk-Haan%2C+de--Bargebur Grab von Derk de Haan auf Grabsteine Ostfriesland], abgerufen am 10. April 2021</ref> war Rektor des [[Ulrichsgymnasium|Ulrichsgymnasiums]] und Heimatforscher. Er erwarb sich mehrere Verdienste um die [[Stadt Norden]], weshalb man ihm zu Ehren den [[Derk-de-Haan-Padd]] in [[Ekel]] benannte. Später wurde jedoch seine nationalsozialistische Vergangenheit bekannt, weshalb man die Benennung rückgängig machte. | ||
==Leben== | ==Leben== | ||
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==Ehrungen== | ==Ehrungen== | ||
Trotz seiner als hochproblematisch anzusehenden Vergangenheit als kommandierender Offizier einer an unzähligen Kriegsverbrechen beteiligten Organisation sowie als führende Lehrkraft an einer nationalsozialistischen Bildungsanstalt wurde ihm | Trotz seiner als hochproblematisch anzusehenden Vergangenheit als kommandierender Offizier einer an unzähligen Kriegsverbrechen beteiligten Organisation sowie als führende Lehrkraft an einer nationalsozialistischen Bildungsanstalt wurde ihm von der Stadt posthum die Ehre einer Straßenbenennung zuteil, als ein bis dato namenloser Wanderweg entlang des [[Norder Tief|Norder Tiefs]] im Jahre 2010 nach ihm benannt wurde.<ref>[https://www.oz-online.de/-news/artikel/33285/Wanderweg-hinter-Krankenhaus-erhaelt-Namen Online-Bericht der Ostfriesen Zeitung vom 14. Oktober 2010], abgerufen am 10. April 2021</ref> Die Benennung folgte auf Wunsch der Familie. De Haan selbst wohnte tatsächlich nur wenige Meter von ''seinem Padd'' entfernt - und zwar im Winkel der [[Baltrumer Straße]] und der [[Uferstraße]]. Ein Großteil der Ländereien am [[Hexenkolk]] soll ihm und seiner Frau gehört haben. Außerdem setzte er sich maßgeblich für die Gestaltung des Parks und des Wanderwegs entlang des [[Galgentief|Galgentiefs]] ein. | ||
Als de Haans nationalsozialistische Vergangenheit der Stadtverwaltung bekannt wurde, zog man die Benennung 2021 wieder zurück. | |||
==Literatur== | ==Literatur== | ||