Mandepolder: Unterschied zwischen den Versionen
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| Title = Mandepolder | | Title = Mandepolder | ||
| Text = Ort in Ostermarsch | | Text = Ort in Ostermarsch | ||
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| | | polygons = 53.655965531025934, 7.226901649749105 :53.660141112445245, 7.225921085785468 :53.66146983534012, 7.228281429701767 :53.66458012149113, 7.240465590460066 :53.66515813942899, 7.243012454466807 :53.65845108765954, 7.242208292490965 | ||
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Der '''Mandepolder''' ist ein [[Polder]] in [[Ostermarsch]]. | Der '''Mandepolder''' ist ein [[Polder]] in [[Ostermarsch]]. Die Bezeichnung ist eine Zusammenfassung aus dem Wort ''Mande'', dem altniederdeutschen bzw. im ostfriesischen Wort für ''Gemeinschaft'' und [[Polder]]. | ||
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==Geschichte== | |||
Der gut 64 Hektar große Mandepolder wurde 1679, also gut ein Jahr nach den beiden [[Charlottenpolder|Charlottenpoldern]] in [[Neuwesteel]], fertiggestellt und ebenso wie diese nach Fürstin Christine Charlotte von Württemberg-Teck (1645 - 1699) benannt. Christine Charlotte war die Ehefrau des Fürsten [[Georg Christian Cirksena|Georg Christian]] aus dem Hause [[Cirksena]]. Nach dessen Tod im Jahre 1665 regierte sie fast 25 Jahre über Ostfriesland. | |||
Der Mandepolder wurde ursprünglich ''Interessenten-, Genosssenschafts-, Communion-Polder'', kurz ''Mandepolder'' genannt und liegt außerhalb der Hauptdeichlinie. Der [[Mandepolderweg]] führt in Richtung | Der Mandepolder wurde ursprünglich ''Interessenten-, Genosssenschafts-, Communion-Polder'', kurz ''Mandepolder'' genannt und liegt außerhalb der Hauptdeichlinie. Der [[Mandepolderweg]] führt in nördliche Richtung direkt auf den Polder zu. Im Osten grenzt der Lütetsburger Polder an, der, wie der Name bereits erkennen lässt, zur Nachbargemeinde Hage gehört. | ||
Bis heute wird er ackerbaulich genutzt, ist jedoch nicht besiedelt. Trotz seiner ansehnlichen Deichhöhe wurde der Mandepolder bei der letzten großen [[Sturmflut 1962]] überschwemmt. Das | Nach der Erschließung wurde das Land an Siedlungswillige in Erbpacht veräußert. Als Gebühr wurden pro [[Gras]] ein Reichstaler fällig. Bis heute wird er ackerbaulich genutzt, ist jedoch nicht besiedelt. Die dem Deich bzw. Polder vorgelagerten, nicht flutsicheren Salzwiesen ([[Heller]]) werden ''Mandeheller'' genannt. | ||
Trotz seiner ansehnlichen Deichhöhe wurde der Mandepolder bei der letzten großen [[Sturmflut 1962|Sturmflut im Jahre 1962]] überschwemmt. Das Land konnte jedoch in den Folgejahren zurückgewonnen werden. | |||
==Quellenverzeichnis== | ==Quellenverzeichnis== | ||