Kreisvolkshochschule Norden: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Kreisvolkshochschule Norden''' ist  
Die '''Kreisvolkshochschule Norden''' (kurz: ''KVHS Norden'') ist eine im sogenannten Weiterbildungszentrum an der [[Uffenstraße]] ansässige Gesellschaft des Landkreis Aurich, die vor allem Erwachsenen- und Weiterbildungen in Kursen und Seminaren anbietet. Daneben betreibt die KVHS mehrere soziale Dienste für Kinder und Jugendliche, einen kleinen Filmsaal sowie ein soziales Kaufhaus [[Am Schlicktief]].
 
== Geschichte ==
Vorläufer der Kreisvolkshochschule war das ''Volksbildungswerk'', das während der Zeit des Nationalsozialismus eingerichtet wurde und sich seit 1948 oder 1949 in der [[Dritte Schwester|Dritten Schwester]] befand.<ref>Haddinga, Johann / Stromann, Martin (2001): Norden/Norddeich – Eine ostfriesische Küstenstadt stellt sich vor, Norden, S. 74</ref> Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] hatte es großen Anteil daran, den ''Hunger'' der Bevölkerung nach Unterhaltung, Abwechslung, aber auch Fortbildung zu stillen, indem es unter anderem Sprachlernkurse und Tanzabende in der [[Gaststätte Stürenburg]] veranstaltete.<ref>Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 121</ref>
 
1949 wurde eine bundesweite ''Arbeitsgemeinschaft der Landesverbände deutscher Volkshochschulen'' und 1953 der ''Deutsche Volkshochschulverband e. V.'' (DVV) gegründet. Im Strukturplan des Deutschen Bildungsrates von 1970 wurde die Erwachsenenbildung als integraler Bestandteil des Bildungssystems verstanden und eine flächendeckende Versorgung angestrebt.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Volkshochschule#Geschichte_der_Volkshochschulen_in_Deutschland Geschichte der Volkshochschulen], abgerufen am 21. Februar 2022</ref> Da die Dritte 1963 abgebrochen wurde, zog die nun so genannte Kreisvolkshochschule in die jedoch bald zu klein werdenden Räumlichkeiten an der [[Große Mühlenstraße 25|Großen Mühlenstraße 25]].<ref>Zeitzeugenbefragung vom 26. Oktober 2021</ref> Einige Zeit später zog man in die [[Behrendssche Villa]].<ref>Ostfriesischer Kurier (1999): Von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart (Sonderdruck), Norden, S. 62</ref> Spätestens in dieser Zeit reiften Pläne für einen Neubau.
 
Seit 1981 ist die Kreisvolkshochschule schließlich im sogenannten ''Weiterbildungszentrum'' beheimatet, welches am 29. August 1981 in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft eröffnet wurde.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 93</ref> Nach mehrjähriger Bauphase des Gebäudes, das hauptsächlich auf dem einstigen Grund des Landhandels [[Mennenga & Poppinga]] sowie der Tabakmanufaktur [[Steinbömer & Lubinus]] errichtet wurde, konnte hier sogleich die KVHS als Hauptnutzer einziehen.
 
==Galerie==
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Datei:Uffenstraße Landhandeln Mennenga Poppinga um 1950 01.jpg|Das spätere Gelände der Kreisvolkshochschule, hier noch [[Landhandel Mennenga & Poppinga]] (um 1950).
Datei:Uffenstraße Vossenhus später WBZ um 1972 01.jpg|Das Gelände an der [[Uffenstraße]] nach dem Abriss (um 1972).
Datei:Uffenstraße mit der Baustelle WBZ 15 08 1979 (0267917) MZ.jpg|Bau des Weiterbildungszentrums - Aufnahme vom 15. August 1978.
Datei:Uffenstraße 1 - WBZ Gebäude - 11 05 2003.jpg|Kreisvolkshochschule Norden - Aufnahme vom 11. Mai 2003.
Datei:Uffenstraße - WBZ Parkplatz - 18 05 2003.jpg|Parkplatz der Kreisvolkshochschule Norden - Aufnahme vom 18. Mai 2003.
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==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==
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==Siehe auch==
==Siehe auch==
*[[Vossenhus]]
*[[Vossenhus]]
*[[Volksbildungswerk]]


[[Kategorie:Körperschaften im Stadtgebiet]]
[[Kategorie:Körperschaften im Stadtgebiet]]

Aktuelle Version vom 9. Juli 2022, 11:42 Uhr

Kreisvolkshochschule Norden

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Basisdaten
Gründung 1953
Auflösung -
Rechtsform gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Hauptsitz Uffenstraße 1

26506 Norden

Die Kreisvolkshochschule Norden (kurz: KVHS Norden) ist eine im sogenannten Weiterbildungszentrum an der Uffenstraße ansässige Gesellschaft des Landkreis Aurich, die vor allem Erwachsenen- und Weiterbildungen in Kursen und Seminaren anbietet. Daneben betreibt die KVHS mehrere soziale Dienste für Kinder und Jugendliche, einen kleinen Filmsaal sowie ein soziales Kaufhaus Am Schlicktief.

Geschichte

Vorläufer der Kreisvolkshochschule war das Volksbildungswerk, das während der Zeit des Nationalsozialismus eingerichtet wurde und sich seit 1948 oder 1949 in der Dritten Schwester befand.[1] Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte es großen Anteil daran, den Hunger der Bevölkerung nach Unterhaltung, Abwechslung, aber auch Fortbildung zu stillen, indem es unter anderem Sprachlernkurse und Tanzabende in der Gaststätte Stürenburg veranstaltete.[2]

1949 wurde eine bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Landesverbände deutscher Volkshochschulen und 1953 der Deutsche Volkshochschulverband e. V. (DVV) gegründet. Im Strukturplan des Deutschen Bildungsrates von 1970 wurde die Erwachsenenbildung als integraler Bestandteil des Bildungssystems verstanden und eine flächendeckende Versorgung angestrebt.[3] Da die Dritte 1963 abgebrochen wurde, zog die nun so genannte Kreisvolkshochschule in die jedoch bald zu klein werdenden Räumlichkeiten an der Großen Mühlenstraße 25.[4] Einige Zeit später zog man in die Behrendssche Villa.[5] Spätestens in dieser Zeit reiften Pläne für einen Neubau.

Seit 1981 ist die Kreisvolkshochschule schließlich im sogenannten Weiterbildungszentrum beheimatet, welches am 29. August 1981 in Anwesenheit zahlreicher Vertreter aus Politik und Wirtschaft eröffnet wurde.[6] Nach mehrjähriger Bauphase des Gebäudes, das hauptsächlich auf dem einstigen Grund des Landhandels Mennenga & Poppinga sowie der Tabakmanufaktur Steinbömer & Lubinus errichtet wurde, konnte hier sogleich die KVHS als Hauptnutzer einziehen.

Galerie

Einzelnachweise

  1. Haddinga, Johann / Stromann, Martin (2001): Norden/Norddeich – Eine ostfriesische Küstenstadt stellt sich vor, Norden, S. 74
  2. Haddinga, Johann (1988): Stunde Null. Ostfrieslands schwerste Jahre, Norden, S. 121
  3. Geschichte der Volkshochschulen, abgerufen am 21. Februar 2022
  4. Zeitzeugenbefragung vom 26. Oktober 2021
  5. Ostfriesischer Kurier (1999): Von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart (Sonderdruck), Norden, S. 62
  6. Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 93

Siehe auch