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|Gründung
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|6. März 1903
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|Rechtsform
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|Hauptsitz
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Der 1903 im [[Gasthof Zur Börse]] gegründete ''Wirteverein für den [[Landkreis Norden]]'' diente als Sprachrohr für die lokalen Standesinteressen. Der Zusammenschluss der Norder Wirte ermöglichte eine einheitliche Interessensvertretung gegenüber der Stadt, z.B. hinsichtlich der [[Polizei Norden|Polizeistundenregelung]] (Sperrstunde), bei Problemen mit der neu eingeführten Getränkesteuer oder bei Konzessionsangelegenheiten. Der Verein half auch bei Verhandlungen mit Brauereien und Bierverlegern. Zu den frühen Mitgliedern gehörten, teilweise als Vorstandsmitglieder, bekannte Norder wie [[Gerd Everts]], [[Karl Zicke]], [[Peter Remmers]] oder [[Fiepko Tammes ten Cate (1884)|Fiepko Tammes ten Cate]].<ref name=":0">WirtA NW WAN K 5</ref><ref name=":1">Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden (1973): Chronik. 70 Jahre Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden, Norden</ref>
Der am 6. März 1903 im [[Gasthof Zur Börse]] gegründete ''Wirteverein für den [[Landkreis Norden]]'' diente als Sprachrohr für die lokalen Standesinteressen. Der Zusammenschluss der Norder Wirte ermöglichte eine einheitliche Interessensvertretung gegenüber der Stadt, z.B. hinsichtlich der [[Polizei Norden|Polizeistundenregelung]] (Sperrstunde), bei Problemen mit der neu eingeführten Getränkesteuer oder bei Konzessionsangelegenheiten. Der Verein half auch bei Verhandlungen mit Brauereien und Bierverlegern. Zu den frühen Mitgliedern gehörten, teilweise als Vorstandsmitglieder, bekannte Norder wie [[Gerd Everts]], [[Karl Zicke]], [[Peter Remmers]] oder [[Fiepko Tammes ten Cate (1884)|Fiepko Tammes ten Cate]].


Während der NS-Zeit wurde der Verein aufgelöst und Ende 1934 als Ortsgruppe Norden in die ''Wirtschaftsgruppe Gaststätten und Beherbergung'' des Gaus Niedersachsen gleichgeschaltet. Bald nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Verein im Oktober 1946 als ''Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden'' erneut ins Leben gerufen. 1976 wurde der Verein als Kreisgruppe Norden in den Niedersächsischen Hotel- und Gaststättenverband eingegliedert; 1980 als Kreisverband Norden in den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Niedersachsen (DEHOGA). Aus einem Interessensverband wurde so ein Arbeitgeberverband, zu dessen Erfolgen u.a. die Ausschilderung der Hotelroute Norden und die Herausgabe eines Gastronomieführers für den Altkreis Norden gehören.<ref name=":0" /><ref name=":1" />
Während der NS-Zeit wurde der Verein aufgelöst und Ende 1934 als Ortsgruppe Norden in die ''Wirtschaftsgruppe Gaststätten und Beherbergung'' des Gaus Niedersachsen gleichgeschaltet. Bald nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde der Verein im Oktober 1946 als ''Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden'' erneut ins Leben gerufen. 1976 wurde der Verein als Kreisgruppe Norden in den Niedersächsischen Hotel- und Gaststättenverband eingegliedert; 1980 als Kreisverband Norden in den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Niedersachsen (DEHOGA). Aus einem Interessensverband wurde so ein Arbeitgeberverband, zu dessen Erfolgen u.a. die Ausschilderung der Hotelroute Norden und die Herausgabe eines Gastronomieführers für den Altkreis Norden gehören.


==Einzelnachweise==
== Literatur ==
<references />
 
* Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden (1973): Chronik. 70 Jahre Wirteverein für Stadt und Landkreis Norden, Norden


==Siehe auch==
==Siehe auch==