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==Geschichte==
==Geschichte==
Der Verein wurde am 14. Dezember 1925 - zunächst unter dem Dach des [[Heimatverein Norderland|Heimatvereins Norderland]] im [[Deutsches Haus|Deutschen Haus]] gegründet.<ref name=":0">[https://niederdeutschebuehne-norden.de/unsere-buehne/ Geschichte der Niederdeutschen Bühne], abgerufen am 29. Juli 2021</ref><ref name=":1" /> Ihren ersten Auftritt hatte die Gruppe am 15. April 1926 im [[Gasthof Zur Börse]], aufgeführt wurde die Kömodie ''De Vergantschoster'' der deutschen Schriftstellerin Alma Rogge, welches ins Niederdeutsche übersetzt wurde. Das Stück wird zwei Mal wiederholt.<ref name=":1">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 23</ref>
Der Verein wurde am 14. Dezember 1925 - zunächst unter dem Dach des [[Heimatverein Norderland|Heimatvereins Norderland]] - im [[Deutsches Haus|Deutschen Haus]] gegründet.<ref name=":0">[https://niederdeutschebuehne-norden.de/unsere-buehne/ Geschichte der Niederdeutschen Bühne], abgerufen am 29. Juli 2021</ref><ref name=":1" /> Ihren ersten Auftritt hatte die Gruppe am 15. April 1926 im [[Gasthof Zur Börse]], aufgeführt wurde die Kömodie ''De Vergantschoster'' der deutschen Schriftstellerin Alma Rogge, welches ins Niederdeutsche übersetzt wurde. Das Stück wird zwei Mal wiederholt.<ref name=":1">Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 23</ref>


Im März 1927 zeigt die Bühne mit ''Wrack'' von Wilfried Wroost erstmals ein ernstes und zeitkritisches, vieraktives Schauspiel. Das Stück wird nur einmal aufgeführt.<ref name=":1" /> In der Folgezeit zeigt die Norder Theatergruppe zahlreiche weitere Stücke, auch in anderen benachbarten Orten wie Pewsum oder Esens und sogar in den Niederlanden. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweites Weltkriegs]] kommt das Vereinsleben kurzzeit zum Erliegen, wird jedoch schon früh nach Kriegsende wieder aufgenommen.<ref name=":0" />
Im März 1927 zeigt die Bühne mit ''Wrack'' von Wilfried Wroost erstmals ein ernstes und zeitkritisches, vieraktives Schauspiel. Das Stück wird nur einmal aufgeführt.<ref name=":1" /> In der Folgezeit zeigt die Norder Theatergruppe zahlreiche weitere Stücke, auch in anderen benachbarten Orten wie Pewsum oder Esens und sogar in den Niederlanden.<ref name=":0" /> Im November 1934 wird vom Gasthof Börse aus das von Marie Ulfers verfasste und von der Niederdeutschen Bühne eingespielte Stück ''Dat Arfdeel ut Ostindien'' (übersetzt: ''Das Erbteil aus Ostindien'') via Rundfunk übertragen.<ref>Haddinga, Johann (2001): Norden im 20. Jahrhundert, Norden, S. 24</ref> Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweites Weltkriegs]] kommt das Vereinsleben kurzzeit zum Erliegen, wird jedoch schon früh nach Kriegsende wieder aufgenommen.<ref name=":0" />


Seit 1970 führt die Niederdeutsche Bühne ihre Stücke im neu errichteten Saal des [[Schulzentrum Ekel|Schulzentrums Ekel]] auf. Alle Schauspieler sind ehrenamtlich tätig und bekommen für ihre Auftritte keine Gagen.<ref name=":0" /> Die Eintrittspreise werden für die Saalmiete sowie die Nebenkosten und die Eigenfinanzierung des Vereins aufgewandt.
Seit 1970 führt die Niederdeutsche Bühne ihre Stücke im neu errichteten Saal des [[Schulzentrum Ekel|Schulzentrums Ekel]] auf, da die Börse abgerissen wurde, heute befindet sich hier der Verbrauchermarkt [[EDEKA Anton Götz|''Anton Götz'']]. Alle Schauspieler sind ehrenamtlich tätig und bekommen für ihre Auftritte keine Gagen.<ref name=":0" /> Die Eintrittspreise werden für die Saalmiete sowie die Nebenkosten und die Eigenfinanzierung des Vereins aufgewandt.


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==